• Skip to main content
  • Skip to secondary menu
  • Zur Hauptsidebar springen
  • Zur Zweit-Sidebar springen
  • Zur Fußzeile springen

Spruchverfahren-direkt

Das Debattenportal für Spruchverfahren

  • Registrieren
  • Login / Mein Konto
  • Newsletter

 

 

Follow @SV-direkt
  • Startseite
  • Investoren
    • Strukturmaßnahmen
    • Nachrichten
    • Spruchverfahren
    • FAQ Spruchverfahren
  • Gerichtsentscheidungen
  • Forum
    • Colonia vs Axa
    • DMG Mori AG
    • Fonds vs. STADA
    • Grohe AG
    • innogy SE
    • Kabel Deutschland AG
    • Linde AG
    • Süd-Chemie AG
    • Vattenfall Europe vs. Vattenfall AB
    • WMF vs. KKR
  • Bewertungsblog
    • Befangenheit von Sachverständigen
    • Typisierungen bei Unternehmensbewertungen
    • Befragung und Befangenheit sachverständiger Prüfer
  • Berichte aus Spruchverfahren

Heliad AG: Delisting und Erwerbsangebot angekündigt

24. Juni 2026 by SV Redaktion Kommentar verfassen

Die Heliad AG hat angekündigt, ihre Einbeziehung in den Freiverkehr der Frankfurter Börse zu kündigen. Die Hauptaktionärin hat ihre Bereitschaft erklärt, in diesem Zusammenhang ein Übernahmeangebot für die Aktien der Heliad AG zu einem Preis von 14,25 Euro zu unterbreiten.

Aus der Mitteilung der Gesellschaft vom 24.06.2026:

Der Vorstand der Heliad AG hat heute, am 24. Juni 2026, mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, die Einbeziehung der Aktien der Heliad AG in den Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse zu kündigen (sog. Delisting).

Vorstand und Aufsichtsrat sind zu der Überzeugung gelangt, dass eine Fortführung der Heliad AG außerhalb des börslichen Kapitalmarkts der langfristigen Ausrichtung, dem Geschäftsmodell und den Interessen der Gesellschaft besser entspricht.

Die Entscheidung steht dabei jedenfalls nicht im Zusammenhang mit einer negativen Einschätzung der operativen Entwicklung oder der Qualität des Beteiligungsportfolios. Im Gegenteil verfügt die Heliad AG über ein diversifiziertes Portfolio wachstumsstarker Technologieunternehmen, eine klare strategische Fokussierung, belastbare Syndikatsbeziehungen sowie eine substanzielle Kapital- und Beteiligungsbasis. Das Delisting ist daher nicht Ausdruck einer veränderten Einschätzung der wirtschaftlichen Perspektiven der Gesellschaft, sondern eine strukturelle Anpassung an das Geschäftsmodell der Heliad AG.

Das Geschäftsmodell der Heliad AG ist auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtet. Beteiligungen an jungen, wachstumsstarken Unternehmen benötigen regelmäßig einen Anlagehorizont von mehreren Jahren, häufig von zehn Jahren oder mehr. Demgegenüber unterliegt eine börsennotierte Gesellschaft einer laufenden Marktpreisbildung, die wesentlich durch kurzfristige Kapitalmarkttrends und die Struktur der Investorenbasis beeinflusst wird, und von der erwartet wird, kurzfristige Ergebnisse zu liefern.

Das Venture-Capital-Geschäft ist zudem in besonderem Maße von Vertraulichkeit geprägt. Informationen über Bewertungen, Finanzierungsrunden, Beteiligungsveränderungen, Syndikatszusammensetzungen und strategische Entwicklungen einzelner Portfoliounternehmen sind regelmäßig sensibel. Mit der Weiterentwicklung des Heliad-Portfolios hat die Bedeutung dieser Vertraulichkeit zugenommen. Die mit einer Börsennotierung verbundenen Offenlegungs- und Publizitätspflichten können dabei nicht nur in ein Spannungsverhältnis zu den berechtigten Interessen einzelner Portfoliounternehmen treten, sondern erschweren auch das laufende Portfolio-Management insgesamt. Darüber hinaus beeinträchtigen sie den Zugang zu gefragten und exklusiven Finanzierungsrunden erheblich: Gründerteams und Lead-Investoren bevorzugen Syndikatspartner, deren Beteiligung keine kapitalmarktrechtlichen Offenlegungspflichten auslöst. In der Praxis gewinnt die Heliad AG Beteiligungsmöglichkeiten trotz, nicht wegen ihrer Börsennotiz und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Gesellschaft in der Vergangenheit gerade aufgrund dieser Transparenzanforderungen attraktive Transaktionen nicht realisieren konnte.

Weiter ist die Börsennotierung mit erheblichen Kosten und der Bindung interner Resourcen verbunden. Die Heliad AG ist als Evergreen-Investmentgesellschaft nicht auf laufende operative Erträge im klassischen Sinne ausgerichtet, sondern finanziert sich wesentlich aus Liquiditätsereignissen im Beteiligungsportfolio. Vor diesem Hintergrund stellen die fortlaufenden Kosten der Börsennotierung einen Aufwand dar, der aus Sicht des Vorstands künftig nicht mehr im angemessenen Verhältnis zum Nutzen der Notierung steht.

Durch den Wegfall dieser Kosten können finanzielle und personelle Ressourcen stärker auf das Kerngeschäft konzentriert werden: die Identifikation attraktiver Beteiligungsmöglichkeiten, die Unterstützung bestehender Portfoliounternehmen sowie die Weiterentwicklung der Investmentplattform.

Das Delisting ändert nichts an der strategischen Ausrichtung der Heliad AG. Der Evergreen-Charakter der Gesellschaft, die Investmentstrategie, das bestehende Team, die Governance-Struktur sowie die Beziehungen zu Portfoliounternehmen bleiben unverändert.

Die Heliad AG wird ihre Beteiligungen weiterhin langfristig begleiten und ihre Plattform entlang der bestehenden strategischen Schwerpunkte weiterentwickeln. Für Gründerinnen und Gründer, Managementteams und Co-Investoren bleibt die Heliad AG derselbe Partner: mit derselben Kapitalbasis, demselben Team und derselben langfristigen Orientierung.

Dem Vorstand ist bewusst, dass einzelne Aktionärinnen und Aktionäre in einer Gesellschaft ohne Börsennotiz nicht investiert bleiben möchten oder können.

Der Hauptaktionär der Heliad AG, die GfBk Gesellschaft für Börsenkommunikation mbH, Kulmbach, („GfBk“) hat gegenüber der Gesellschaft seine Bereitschaft erklärt, den Aktionärinnen und Aktionären im Zusammenhang mit dem beabsichtigten Delisting ein öffentliches Erwerbsangebot zu unterbreiten. Der Angebotspreis soll EUR 14,25 je Aktie betragen. Die Annahmefrist soll gemäß Mitteilung der GfBk am oder um den 06. Juli 2026 beginnen und am 24. Juli 2026 enden. Details können der noch zu veröffentlichenden Angebotsunterlage entnommen werden. Die GfBk ist Bieterin des beabsichtigten Erwerbsangebots und für die Inhalte der Angebotsunterlage allein verantwortlich.

Die Gesellschaft wird die Angebotsunterlage nach deren Veröffentlichung im Bundesanzeiger den Aktionären der Gesellschaft auch auf der Website der Gesellschaft, zu erreichen unter www.heliad.com/investor-relations unter der Rubrik Erwerbsangebot zur Verfügung stellen.

Das Erwerbsangebot der GfBk eröffnet Aktionärinnen und Aktionären, die ihre Beteiligung im Zusammenhang mit dem Delisting verkaufen möchten, neben der Möglichkeit die Aktien während der Kündigungsfrist über die Börse zu verkaufen, eine weitere Veräußerungsmöglichkeit. (…)

Zielgesellschaft:
Heliad AG (ISIN: DE0001218063 / WKN: 121806)

+++aktionaersforum Redaktion Spruchverfahren+++

 

Tweet

Verwandte Themen

  • Heliad AG: Annahmefrist beginnt Ende Juli
  • Diebold Nixdorf AG: Verschmelzungsrechtlicher Squeeze-out im Bundesanzeiger bekannt gemacht
  • Scout24 AG: Übernahmeangebot abgelehnt
  • Sanacorp Pharmaholding AG: Hauptversammlung zum Squeeze-out
  • IFA Hotel & Touristik AG: Vom Pflichtangebot befreit

Kategorie: Nachrichten Stichworte: Heliad AG

Leser-Interaktionen

Schreiben Sie einen Kommentar Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Haupt-Sidebar

Letzte Beiträge

  • Angekündigte und laufende Übernahmeangebote 22. Juli 2026
  • Anstehende Spruchverfahren: Vor Eintragung der Maßnahme 22. Juli 2026
  • LUDWIG BECK am Rathauseck – Textilhaus Feldmeier AG: Angebotsunterlage veröffentlicht 21. Juli 2026
  • Manz AG: Delisting zum 21.07.2026 17. Juli 2026
  • All for One Group SE: Zusammenschlussvereinbarung geschlossen und Unterstützung des Übernahmeangebots 16. Juli 2026

Newsletter

Zweit-Sidebar

Kategorien

  • Gerichtsentscheidungen
  • Nachrichten
  • Spruchverfahren
  • Symposium / Expertenrunde

Archiv

Footer

  • Kontakt / Impressum
  • AGB / Datenschutz

Copyright © 2026 · Magazine Pro on Genesis Framework · WordPress · Anmelden