ABB AG: OLG Beschluss bekannt gemacht

Das OLG Karlsruhe hat mit Beschluss vom 12. September 2017 die Barabfindung für die ausgeschlossenen Minderheitsaktionäre der ABB AG auf 270,60 Euro festgesetzt. Der Beschluss wurde heute im Bundesanzeiger bekannt gemacht und ist in unserer Datenbank verfügbar.

Aus der Bekanntmachung im Bundesanzeiger am 05.12.2017:

Gemäß § 14 SpruchG wird folgender Beschluss des Oberlandesgerichts Karlsruhe, Az. 12 W 1/17 (vormals 12a W 8/15), vom 12. September 2017 bekannt gegeben:

(...) wegen gerichtlicher Bestimmung einer angemessenen Barabfindung gem. § 327 I, 2 AktG hier: Beschwerde nach dem Gesetz über das gesellschaftsrechtliche Spruchverfahren (SpruchG) hat das Oberlandesgericht Karlsruhe - 12. Zivilsenat - durch den Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht Dr. Guttenberg, die Richterin am Oberlandesgericht Dr. Kürz und die Richterin am Oberlandesgericht Lampel-Meyer am 12.09.2017 beschlossen:

I. Auf die sofortigen Beschwerden der Antragsteller zu 5, 7, 8, 10, 15, 16, 17, 18 und 19 wird der Beschluss des Landgerichts Mannheim vom 28.05.2015 - Az. 21 AktE 1/03 - im Kostenpunkt aufgehoben und in Ziffer 1. und 2. wie folgt abgeändert:

1. Die für die am 29.08.2002 beschlossene Übertragung der Minderheitsaktionäre der Antragsgegnerin zu 2 - ABB AG Mannheim - auf die Antragsgegnerin zu 1 - ABB Asea Boveri AG Zürich - als Hauptaktionärin (Squeeze Out) zu gewährende Barabfindung wird auf 270,60 € pro Aktie festgesetzt. Die gegen die Antragsgegnerin zu 2 gerichteten Anträge auf Festsetzung einer angemessenen Abfindung werden als unzulässig abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten und die außergerichtlichen Kosten des Vertreters der außenstehenden Aktionäre trägt die Antragsgegnerin zu 1. Die Antragsgegnerin zu 1 trägt darüber hinaus die außergerichtlichen Kosten der Antragsteller zur Hälfte. Im Übrigen findet eine Kostenerstattung nicht statt.

(...)


Zielgesellschaft:

ABB AG (ISIN: DE0005291009 / WKN: 529100)

 

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