AXA Konzern AG

Colonia vs. Axa

2006 beendete die französische AXA den Eingliederungsprozess der früheren Colonia Versicherungsgruppe durch Ausschluss der Minderheitsaktionäre. Auf 4,2 Mrd. Euro schätzten der Hauptaktionär und mit ihm der gesetzliche Prüfer den Unternehmenswert. Schon im Zuge der gegen den Übertragungsbeschluss gerichteten Anfechtungsklagen wurde die Barabfindung leicht – um 7,5 bzw. 8,7 Prozent – erhöht. Das jedoch reichte den Minderheitsaktionären nicht, die ein Spruchverfahren eingeleitet haben.

Bilanzwahlrechte spielen bei Unternehmensbewertungen im Squeeze out eh keine Rolle. Hier gilt es den wahren Wert abzufinden. Klaus HinzenAntworten 0

Ich frage mich trotzdem, wo da die Strafbarkeit für Prüfer beginnt. Eine Differenz im Unternehmenswert von 4,2 zu 7,4 Milliarden lässt sich ja nicht allein mit Bilanzwahlrechten erklären. Waldemar PitkowAntworten 0

Wahrscheinlich nicht viel. Dazu braucht man nur den Umfang des Prüfberichts mit dem der SV-Gutachten zu vergleichen. Der Prüfer hat nur das testiert, was AXA von ihm verlangt hat. Klaus HinzenAntworten 0

Ich frage mich bei so einer Differenz, was sich der Prüfer bei seinem Testat gedacht hat. Waldemar PitkowAntworten 0

Wer soll sich denn durch diesen Berg von SV-Gutachten durcharbeiten? Habe schon gefühlt Stunden gebraucht, um das Ergebnis zu finden. Hat sich jemand die Gutachten schon näher angesehen? Gibt es noch Luft nach oben? Heike WinkelAntworten 0

Bloß nicht meckern. Endlich mal ein Gutachter, der seinen Auftrag ernst genommen und jeden Aspekt kritisch hinterfragt hat. Und der Wert, auf den der SV gekommen ist, lässt sich doch sehen. Klaus HinzenAntworten