Cycos AG: Fälligkeit der Ausgleichszahlung

Die Cycos AG und die CHG Communications Holding GmbH haben am 16./19. März 2007 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die im Spruchverfahren von 0,34 Euro auf 0,39 Euro angehobene jährliche Ausgleichszahlung je Stückaktie der Cycos AG wird am 2. Mai 2016 fällig.

Aus der Bekanntmachung im elektronischen Bundesanzeiger vom 02.05.2016:

Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der cycos AG, Alsdorf, und der CHG Communications Holding GmbH, München, (als Rechtsnachfolgerin der CHG Communications Holding GmbH & Co. KG) vom 16./19. März 2007 sieht vor, dass die außenstehenden Aktionäre der cycos AG eine jährliche Ausgleichszahlung in Höhe von € 0,34 je auf den Inhaber lautende Stückaktie mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital der Gesellschaft von € 1,00 für jedes volle Geschäftsjahr der cycos AG erhalten.

Durch einen am 15. Januar 2010 protokollierten Vergleich in einem vor dem Landgericht Köln geführten Spruchverfahren (Az.: 82 O 271/07) zwischen außenstehenden Aktionären der cycos AG und der CHG Communications Holding GmbH & Co. KG wurde u.a. die Ausgleichszahlung mit Wirkung zugunsten aller Aktionäre der cycos AG, welche Ausgleichszahlungen erhalten, auf brutto € 0,39 je Stückaktie der cycos AG heraufgesetzt.

Die Ausgleichszahlung für das am 30. September 2015 abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von € 0,39 je Aktie wird am 2. Mai 2016 fällig und durch die Clearstream Banking AG über die Depotbanken ausgezahlt. Zentrale Auszahlungsstelle für die Ausgleichszahlung ist die Deutsche Bank AG, Frankfurt. Kapitalertragsteuer sowie Solidaritätszuschlag fällt für die Ausgleichszahlung für das am 30. September 2015 abgelaufene Geschäftsjahr nicht an, da die Ausgleichszahlung aus dem steuerlichen Einlagekonto (§ 27 KStG) erfolgt.
 

Zielgesellschaft:

Cycos AG (ISIN: DE0007700205 / WKN: 770020)