Energiedienst AG: OLG Karlsruhe setzt Barabfindung auf 421,72 Euro an

Das Spruchverfahren zwischen ehemaligen Aktionären der Energiedienst AG (ehemals Kraftübertragungswerke Rheinfelden AG) und der Energiedienst Holding AG (Kraftwerk Laufenburg AG, Schweiz) ist beendet. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat eine Barabfindung von 421,72 Euro je Akte festgesetzt.

Das seit 2003 anhängige Spruchverfahren zwischen ehemaligen Aktionären der Kraftübertragungswerke Rheinfelden AG (umfirmiert in Energiedienst AG) und der Energiedienst Holding AG (Kraftwerk Laufenburg AG, Schweiz) ist durch Beschluss des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 6. Mai 2016 nach 14 Jahren beendet worden.

Die Barabfindung, die ursprünglich auf 300,00 Euro je Aktie festgesetzt und dann aufgrund eines Vergleichs im Beschlussmängelverfahren auf 310,50 Euro je Aktie erhöht worden war, wurde nunmehr auf 421,72 Euro je Aktie festgesetzt.

Damit blieb das Oberlandesgericht Karlsruhe zwar um 12,89 Euro unterhalb der zuvor vom Landgericht Mannheim festgesetzten Barabfindung. Trotzdem führt der Beschluss immer noch zu einer Erhöhung um gut 40 Prozent für die einstigen Anteilseigner. Unter Einbezug der Verzinsung kommt der Barabfindung ein Wert von 567,84 Euro je Aktie zu.

 

Zielgesellschaft:

Energiedienst AG (WKN: 701900 / ISIN: DE0007019002)