Sedo Holding AG: LG Köln weist Antrag zurück

Im Spruchverfahren zwischen ehemaligen Aktionären der Kölner Sedo Holding AG und der United Internet Ventures AG hat das Landgericht Köln die Anträge der ausgeschlossenen Minderheitsaktionäre auf Erhöhung der Barabfindung zurückgewiesen. Der Squeeze-out hatte im Februar 2014 stattgefunden.

Im Spruchverfahren zwischen ehemaligen Aktionären der Sedo Holding AG und der United Internet Ventures AG haben die Minderheitsaktionäre eine Rückschlag erlebt. Die Kammer um den Vorsitzenden Richter am Landgericht Köln Dietmar Reiprich hat mit Beschluss vom 22. März 2016 die Anträge auf Erhöhung der Barabfindung zurückgewiesen.

Die Ertragswertberechnung sei plausibel, die Planung nicht zu beanstanden. Auch den Kapitalisierungszinssatz in Höhe von 7,47 Prozent hielt das Gericht für angemessen.

Die ehemaligen Aktionäre der Sedo Holding AG waren durch Beschluss der Hauptversammlung vom 3. Februar 2014 gemäß §§ 327a ff AktG gegen Gewährung einer Barabfindung in Höhe von 2,77 Euro per Squeeze-out ausgeschlossen worden.

Insgesamt hatten 70 ehemalige Sedo-Aktionäre Anträge auf eine Erhöhung der Barabfindung gestellt.


Zielgesellschaft:

Sedo Holding AG (WKN: 549 015 / ISIN: DE0005490155)