Strabag AG: Beschluss zum Widerruf der Delisting-Entscheidung

Mit Beschluss vom 31. März 2016 hat die Frankfurter Wertpapierbörse den Widerruf der Zulassung an der Börse vom 12. Oktober 2015 widerrufen. Die sofortige Vollziehung wurde angeordnet.

Aus der Bekanntmachung der Frankfurter Wertpapierbörse vom 01.04.2016:

Die Geschäftsführung der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) hat am 31. März 2016 gegenüber der STRABAG AG, Siegburger Straße 241, 50679 Köln, den folgenden Beschluss erlassen:

1. Der Widerrufsbescheid vom 12. Oktober 2015 (Az.: W2015/25) wird gemäß § 49 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 HVwVfG i.V.m. §§ 52 Abs. 9, 39 Abs. 2 BörsG in der Fassung von Art. 2 des Gesetzes zur Umsetzung der Transparenzrichtlinie – Änderungsrichtlinie vom 20. November 2015 (BGBl. I S.2029) von Amts wegen widerrufen.

2. Die sofortige Vollziehung des Widerrufs des Widerrufsbescheids vom 12. Oktober 2015 wird angeordnet.

3. Der Bescheid ergeht gebührenfrei.

4. Der Widerruf gemäß Ziff. 1 des vorliegenden Bescheidtenors und die Anordnung der sofortigen Vollziehung gemäß Ziff. 2 des Bescheidtenors treten am Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung dieses Bescheids auf der Internetseite (www.xetra.com) in Kraft.

Dieser Bescheid und seine Begründung können in den Geschäftsräumen der Geschäftsführung der FWB, c/o Deutsche Börse AG, Listing Services, Mergenthalerallee 61, 65760 Eschborn, an Werktagen jeweils in der Zeit von 9 bis 17 Uhr eingesehen werden.


Zielgesellschaft:

Strabag AG (ISIN: DE000A0Z23N2 / WKN: A0Z23N)