VBH Holding AG: LG Stuttgart erhöht Barabfindung

Mit Beschluss vom 20. Dezember 2018 hat das Landgericht Stuttgart die Barabfindung der Minderheitsaktionäre der VBH Holding AG auf 2,49 Euro je Aktie erhöht. Dies ist eine Erhöhung um 0,13 Euro je Aktie.

Am 25. Juli 2016 hatte die Hauptversammlung der VBH Holding AG im Rahmen eines Verschmelzungsvertrages mit der VBH Holding GmbH den Ausschluss der Minderheitsaktionäre gegen Zahlung einer Barabfindung in Höhe von 2,36 Euro je Aktie beschlossen. Der Übertragungsbeschluss wurde am 13. September 2016 in das Handelsregister eingetragen und am selben Tag bekannt gemacht.

Im anschließenden Spruchverfahren vor dem Landgericht Stuttgart wandten sich insgesamt 64 Antragsteller gegen die Höhe der festgelegten Barabfindung. Mit Beschluss vom 20. Dezember 2018 hat das Landgericht Stuttgart die Barabfindung um 0,13 Euro auf 2,49 Euro je Aktie erhöht. Laut Beschluss ist dieser Betrag unter Anrechnung geleisteter Zahlungen ab dem 19. September 2016 mit 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu verzinsen. Gegen den Beschluss kann innerhalb von einem Monat ab Zustellung Beschwerde eingelegt werden.


Zielgesellschaft:

VBH Holding AG (ISIN: DE000A161002 / WKN: A16100)

 

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