WMF AG: Verlangen nach verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out

Die Finedining Capital AG hat am 18. Juni 2014 ihre Absicht bekundet, im Rahmen einer Verschmelzung der WMF AG auf die Finedining Capital AG einen verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out beschließen zu lassen. Die angemessene Barabfindung soll auf einen Betrag von 58,37 Euro je Stamm- und Vorzugsaktie der WMF AG festgesetzt werden..

Aus der Ad-hoc Mitteilung vom 19.11.2014:

Die Finedining Capital AG (vormals Finedining Capital GmbH) mit Sitz in München, die insgesamt rund 92,0 % des Grundkapitals der WMF AG (abzüglich von der WMF AG gehaltener eigener Aktien) hält, hat am 18. Juni 2014 ihre Absicht bekundet, im Rahmen einer Verschmelzung der WMF AG auf die Finedining Capital AG die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung durch die Hauptversammlung der WMF AG beschließen zu lassen (sog. verschmelzungsrechtlicher Squeeze-out gem. § 62 Abs. 1 und Abs. 5 UmwG i.V.m. §§ 327a ff. AktG). Der Abschluss und die notarielle Beurkundung des Verschmelzungsvertrags zwischen der WMF AG und der Finedining Capital AG sind für den 26. November 2014 geplant.

Die Finedining Capital AG hat dem Vorstand der WMF AG heute mitgeteilt, dass sie beabsichtigt, die angemessene Barabfindung auf einen Betrag von EUR 58,37 je Stamm- und Vorzugsaktie der WMF AG festzusetzen. Die finale Festlegung der Barabfindung soll nach Abschluss der Bewertungs- und Prüfungsarbeiten im Wege eines aktualisierten Squeeze-out Verlangens erfolgen.
 

 

Spruchverfahren:

Verordnete Internationalisierung: Der Fall WMF

Zielgesellschaft:

WMF AG (ISIN: DE0007803009, DE0007803033 / WKN: 780300, 780303)