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Klöckner & Co. SE: Mindestannahmeschwelle überschritten und Annahmefrist verlängert

31. März 2026 by SV Redaktion Kommentar verfassen

Beim freiwilligen Übernahmeangebot der Worthington Steel an die Aktionäre der Klöckner & Co SE wurde die Mindestannahmeschwelle von 57,5 Prozent zum Ablauf der Annahmefrist am 26. März 2026 überschritten. Die weitere Annahmefrist läuft noch bis zum 14. April 2026.

Aus der Bekanntmachung der Gesellschaft vom 31.03.2026:

Zum Ablauf der initialen Annahmefrist am 26. März 2026 wurde die Mindestannahmeschwelle von 57,5 % überschritten und die entsprechende Angebotsbedingung erfüllt. Worthington Steel hat rund 58,8 % des ausgegebenen Grundkapitals von Klöckner gesichert. Dies umfasst Aktien, die im Rahmen des Angebots angedient wurden, sowie der von Worthington Steel GmbH, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Worthington Steel, direkt gehaltenen Aktien und sonstigen Instrumente, die Stimmrechte an Klöckner vermitteln.

Klöckner-Aktionäre, die das Angebot noch nicht angenommen haben, können dies während der weiteren Annahmefrist tun, die am 1. April 2026 beginnt und am 14. April 2026 um 24:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) endet.

„Wir begrüßen die starke Unterstützung der Aktionäre während der initialen Annahmefrist. Diese stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum erfolgreichen Vollzug der Transaktion dar“, sagt Geoff Gilmore, President und CEO von Worthington Steel. „Mit Beginn der weiteren Annahmefrist freuen wir uns, dass die Aktionäre eine weitere Möglichkeit haben, unser Angebot wahrzunehmen.“

Der Vollzug des Angebots steht weiterhin unter dem Vorbehalt des Erhalts bestimmter regulatorischer Genehmigungen und wird für das zweite Halbjahr 2026 erwartet. Am 27. März 2026 hat Worthington Steel Klöckner über ihre feste Absicht informiert, unmittelbar nach Vollzug des Angebots einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag („BGAV“) mit Klöckner & Co abzuschließen; Klöckner hat hierzu am selben Tag eine Ad-hoc-Mitteilung veröffentlicht. Worthington Steel ist zuversichtlich, die für die Zustimmung zu einem solchen Vertrag erforderliche Hauptversammlungsmehrheit zu erreichen. Darüber hinaus beabsichtigt Worthington Steel, vorbehaltlich der Marktbedingungen und der Annahmequote, nach Vollzug der Transaktion die Umsetzung struktureller Maßnahmen zu prüfen, einschließlich eines möglichen Delistings von Klöckner oder eines Squeeze-outs von Minderheitsaktionären, soweit rechtlich zulässig und wirtschaftlich sinnvoll.

Die Worthington Steel GmbH, die für den Erwerb von Klöckner gegründete Tochtergesellschaft, hatte am 15. Januar 2026 die Absicht bekannt gegeben, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot in Form eines Barangebots in Höhe von € 11,00 je Aktie für sämtliche ausstehenden Aktien von Klöckner zu unterbreiten. Der Angebotspreis entspricht einer Prämie von 98 % auf den unbeeinflussten volumengewichteten Drei-Monats-Durchschnittskurs der Klöckner-Aktie zum 5. Dezember 2025. Die Angebotsunterlage wurde am 5. Februar 2026 veröffentlicht, die Angebotsänderung am 10. März 2026. Vorstand und Aufsichtsrat von Klöckner haben das Angebot und die Angebotsänderung als attraktiv, fair und angemessen bewertet und empfehlen den Klöckner-Aktionären die Annahme des Angebots.

Die Angebotsunterlage sowie die Angebotsänderung (jeweils in deutscher Sprache und in einer unverbindlichen englischen Übersetzung) sind zusammen mit weiteren Informationen zum Übernahmeangebot auf der Angebotswebsite unter www.strong-for-good.com veröffentlicht und dort abrufbar.

Zielgesellschaft:
Klöckner & Co SE (ISIN: DE000KC01000 / WKN: KC0100)

+++aktionaersforum Redaktion Spruchverfahren+++

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Kategorie: Nachrichten Stichworte: Klöckner & Co SE

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