Aditron AG - 2012-08-29 - LG-Beschluss - Squeeze-out

33 0 126/06 [AktE]

Rechiennwäfte
I l
Krempel und Kellegen




Landgericht Düsseldorf
Beschluss
In dem Spruchverfahren
zur Bestimmung der angemessenen Barabfindung für die durch Squeeze-Out auf die
Rheinmetall AG übertragenen Aktien der Minderheitsaktionäre der Aditron AG,
an dem betbiligt sind:
1. Dietmar Frosch-Bollin, Schauinslandstrasse 11, 76275 Ettlingen,
2. Martin Arendts, Wendelsteinstrasse 16, 82031 Grünwald,
3. Carthago Value Invest AG, vertreten durch den Vorstand, die Herren
Jörg-Christian Rehling und Reiner Ehlerding, Kirchhuchtinger Landstrasse 122,
28259 Bremen,
4. Dipl.-Ökonom Stephan J. Gerken, Neuer Weg 60, 28816 Stuhr,
5. Siegmar Liedtke, Weberskamp 3, 59069 Hamm,
6.. Jeanette Buis, Am Geusfelde22, 51519 Odenthal,'
7. Heiner Stein, Keferlöherstrasse 142, 80807 München,
8. Erben nach Dr. Joachim Scholz, nämlich Frau Uta Scholz, Axel Scholz und Fritz
Scholz, von Klespe Strasse 13, 50226 Frechen,
9. Uta Scholz, von Klespe Strasse 13, 50226 Frechen,
10. Fritz Scholz, von Klespe Strasse 13, 50226 Frechen,
11. Axel Scholz, von Klespe Strasse 13, 50226 Frechen,
12. Erben nach Elsbeth ten Brinke, nämlich Frau Uta Scholz, von Klespe Strasse 13,
50226 Frechen,
13. Horizont Holding AG, vertreten durch den Vorstand Reiner Ehlerding,
Kirchhuchtinger Landstrasse 122, 28259 Bremen,
14. Hans-Dieter Oermann, Wunsiedler Strasse 18, 95199 Thierstein,
15. Falkenstein Nebenwerte AG, vertreten durch den Vorstand, die Herren Christoph
Schäfers und Dr. Olaf Hein, Brook 1, 20457 Hamburg,
33 0 126/06 [AktE]
0 4.
Okt. 2012
Rechlwlenwälte
Krempel und Kollegen
Landgericht Düsseldorf
Beschluss
In dem Spruchverfahren
zur Bestimmung der angemessenen Barabfindung für die durch Squeeze-Out auf die
Rheinmetall AG übertragenen Aktien der Minderheitsaktionäre der Aditron AG,
an dem betbiligt sind:
1. Dietmar Frosch-Bollin, Schauinslandstrasse 11, 76275 Ettlingen,
2. Martin Arendts, Wendelsteinstrasse 16, 82031 Grünwald,
3. Carthago Value Invest AG, vertreten durch den Vorstand, die Herren
Jörg-Christian Rehling und Reiner Ehlerding, Kirchhuchtinger Landstrasse 122,
28259 Bremen,
4. Dipl.-Ökonom Stephan J. Gerken, Neuer Weg 60, 28816 Stuhr,
5. Siegmar Liedtke, Weberskamp 3, 59069 Hamm,
6. Jeanette Buis, Am Geusfelde22, 51519 Odenthal,'
7. Heiner Stein, Keferlöherstrasse 142, 80807 München,
8. Erben nach Dr. Joachim Scholz, nämlich Frau Uta Scholz, Axel Scholz und Fritz
Scholz, von Klespe Strasse 13, 50226 Frechen,
9. Uta Scholz, von Klespe Strasse 13, 50226 Frechen,
10. Fritz Scholz, von Klespe Strasse 13, 50226 Frechen,
11. Axel Scholz, von Klespe Strasse 13, 50226 Frechen,
12. Erben. nach Elsbeth ten Brinke, nämlich Frau Uta Scholz, von Klespe Strasse 13;
50226 Frechen,
13. Horizont Holding AG, vertreten durch den Vorstand Reiner Ehlerding,
Kirchhuchtinger Landstrasse 122, 28259 Bremen,
14. Hans-Dieter Oentiann-, Wunsiedler Strasse 18, 95199 Thierstein,
15. Falkenstein Nebenwerte AG, vertreten durch den Vorstand, die Herren Christoph
Schäfers und Dr, Olaf Hein, Brook 1, 20457 Hamburg,

-9-
53, 72379 Hechingen,
zu 41: Rechtsanwälte Krempel und Partner,
Wilhelmstrasse 27a, 56457 Westerburg,
zu 42: Rechtsanwalt Dr. jur. Siegfried Zinkeisen,
Herzogspitalstrasse 13, 80331 München,
zu 43: Rechtsanwalt Alfuss, Dr., Luxemburger
Strasse 150, 50937 Köln,
53.
Aditron AG, vertreten durch den Vorstand, dieser vertreten durch Dr. Michael
Roesnick und Reinhard Wolfgang Sitzmann, Rheinmetall Platz 1,
40476 Düsseldorf,
54.
Rheinmetall AG, vertreten durch den Vorstand, dieser vertreten durch
Dr. Gerd Kleinert, Dr. Herbert Müller, Arnim Papperger,
Rheinmetall Allee 1, 40476 Düsseldorf,
Antragsgegnerinnen,
55. Rechtsanwalt Künzel, Am Bärenkamp 20 B, 40589 Düsseldorf
als gemeinsamer Vertreter der Minderheitsaktionäre
hat die 3. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Düsseldorf durch den
Vorsitzenden Richter am Landgericht Bronczek sowie die Handelsrichter
Koppenhöfer und Num auf die mündliche Verhandlung vom 12. Juli 2012
am 29. August 2012
-9-
53, 72379 Hechingen,
zu 41: Rechtsanwälte Krempel und Partner,
Wilhelmstrasse 27a, 56457 Westerburg,
zu 42: Rechtsanwalt Dr. jur. Siegfried Zinkeisen,
Herzogspitalstrasse 13, 80331 München,
zu 43: Rechtsanwalt Alfuss, Dr., Luxemburger
Strasse 150, 50937 Köln,
53.
Aditron AG, vertreten durch den Vorstand, dieser vertreten durch Dr. Michael
Roesnick und Reinhard Wolfgang Sitzmann, Rheinmetall Platz 1,
40476 Düsseldorf,
54. Rheinmetall AG, vertreten durch den Vorstand, dieser vertreten durch
Dr. Gerd Kleinert, Dr. Herbert Müller, Arnim Papperger,
Rheinmetall Allee 1, 40476 Düsseldorf,
Antragsgegnerinnen,
55. Rechtsanwalt Künzel, Am Bärenkamp 20 B, 40589 Düsseldorf
als gemeinsamer Vertreter der Minderheitsaktionäre
hat die 3. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Düsseldorf durch den
Vorsitzenden Richter am Landgericht Bronczek sowie die Handelsrichter
Koppenhöfer und Plum auf die mündliche Verhandlung vom 12. Juli 2012
am 29. August 2012

-s-
beschlossen:
Die Anträge der Antragsteller zu 3., 8., 9., 10., 11., 12., 13., 17., 35.,
36., 37., 39. werden als unzulässig zurückgewiesen. Sie tragen ihre
aussergerichtlichen Kosten,
Die Anträge gegen die Antragsgegnerin zu 1) werden als unzulässig
zurückgewiesen.
Die den aussenstehenden Aktionären der Aditron AG aus Anlass der am
15. Mai 2003 beschlossenen Übertragung der Aktien auf die
Antragsgegnerin zu 2) gemäss §§ 327a ff Aktiengesetz zu gewährende
Barabfindung wird auf 36,44 EUR je Stammaktie der Aditron AG
festgesetzt.
Die Kosten des Verfahrens einschliesslich der aussergerichtlichen Kosten
der Antragsteller zu 1), 2), 4), 5), 6), 7), 14), 15), 16), 18) bis 34), 38),
40) bis 52) werden den Antragsgegnerin zu 2) auferlegt, die auch die
Vergütung und die Auslagen des gemeinsamen Vertreters der
aussenstehenden Aktionäre zu tragen hat.
Der Geschäftswert für die gerichtlichen Gebühren und die Vergütung
des gemeinsamen Vertreters der aussenstehenden Aktionäre wird auf
3.696.020,02 EUR festgesetzt.
-s-
beschlossen:
Die Anträge der Antragsteller zu 3., 8., 9., 10., 11., 12., 13., 17., 35.,
36., 37., 39. werden als unzulässig zurückgewiesen. Sie tragen ihre
aussergerichtlichen Kosten,
Die Anträge gegen die Antragsgegnerin zu 1) werden als unzulässig
zurückgewiesen.
Die den aussenstehenden Aktionären der Aditron AG aus Anlass der am
15. Mai 2003 beschlossenen Übertragung der Aktien auf die
Antragsgegnerin zu 2) gemäss §§ 327a ff Aktiengesetz zu gewährende
Barabfindung wird auf 36,44 EUR je Stammaktie der Aditron AG
festgesetzt.
Die Kosten des Verfahrens einschliesslich der aussergerichtlichen Kosten
der Antragsteller zu 1), 2), 4), 5), 6), 7), 14), 15), 16), 18) bis 34), 38),
40) bis 52) werden den Antragsgegnerin zu 2) auferlegt, die auch die
Vergütung und die Auslagen des gemeinsamen Vertreters der
aussenstehenden Aktionäre zu tragen hat.
Der Geschäftswert für die gerichtlichen Gebühren und die Vergütung
des gemeinsamen Vertreters der aussenstehenden Aktionäre wird auf
3.696.020,02 EUR festgesetzt.

- 6 -
Gründe
Die Antragsteller sind frühere Aktionäre der Aditron AG. Deren Aktien sind durch
Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Mai 2003 auf die Antragsgegnerin zu 2) -
der Hauptaktionären - gegen Gewährung einer Barabfindung in Höhe von 26,50 EUR
je Aktie übertragen worden (sogenanntes Squeeze_Out).
Die Aditron AG wurde am 30. Juli 1999 ins Handelsregister beim Amtsgericht
Düsseldorf eingetragen. Sie diente als Führungsgesellschaft für den
Unternehmensbereich Electronics im Rhein Metall-Konzern und hatte die Funktion
einer Managementholding. Daher nahm sie strategische, finanzielle, juristische und
formelle Führungsaufgaben für den Unternehmensbereich Electronics wahr. Die
Antragstellerin zu 2) brachte daher ihre Beteiligung an der PAT-Gruppe, an der
Hirschmann-Gruppe sowie an der Preh-Gruppe und der Heimann Gruppe in die
Aditron AG ein. Die Erstnotierung der Aditron AG erfolgte sodann an den
Wertpapierbörsen in Frankfurt am Main und in Stuttgart am 27. März 2000. Das
Squeeze-Out-Verfahren wurde sodann im Oktober 2002 durch ein entsprechendes
Rheinmetall Elektronik GmbH eingeleitet und sodann im April 2003 durch die
Antragstellerin zu 2), auf die die Rheinmetall Elektronik GmbH verschmolzen wurde,
mit dem Verlangen auf Einberufung einer Hauptversammlung gegenüber dem
Vorstand der Aditron AG wiederholt.
Die Heimann Gruppe wurde im September 2002 mit einem Veräusserungsgewinn von
326,6 Millionen EUR an ein englisches Unternehmen verkauft. Aus diesem Verkauf
resultiert eine Überschussliquidität i.H.v.203,6 Million EUR.
-6-
Gründe
Die Antragsteller sind frühere Aktionäre der Aditron AG. Deren Aktien sind durch
Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Mai 2003 auf die Antragsgegnerin zu 2) -
der Hauptaktionären - gegen Gewährung einer Barabfindung in Höhe von 26,50 EUR
je Aktie übertragen worden (sogenanntes Squeeze_Out).
Die Aditron AG wurde am 30. Juli 1999 ins Handelsregister beim Amtsgericht
Düsseldorf eingetragen. Sie diente als Führungsgesellschaft für den
Unternehmensbereich Electronics im Rhein Metall-Konzern und hatte die Funktion
einer Managementholding. Daher nahm sie strategische, finanzielle, juristische und
formelle Führungsaufgaben für den Unternehmensbereich Electronics wahr. Die
Antragstellerin zu 2) brachte daher ihre Beteiligung an der PAT-Gruppe, an der
Hirschmann-Gruppe sowie an der Preh-Gruppe und der Heimann Gruppe in die
Aditron AG.. ein. Die Erstnotierung der Aditron AG erfolgte sodann an den
Wertpapierbörsen in Frankfurt am Main und in Stuttgart am 27. März 2000. Das
Squeeze-Out-Verfahren wurde sodann im Oktober 2002 durch ein entsprechendes
Rheinmetall Elektronik GmbH eingeleitet und sodann im April 2003 durch die
Antragstellerin zu 2), auf die die Rheinmetall Elektronik GmbH verschmolzen wurde,
mit dem Verlangen auf Einberufung einer Hauptversammlung gegenüber dem
Vorstand der Aditron AG wiederholt.
Die Heimann Gruppe wurde im September 2002 mit einem Veräusserungsgewinn von
326,6 Millionen EUR an ein englisches Unternehmen verkauft. Aus diesem Verkauf
resultiert eine Überschussliquidität i.H.v.203,6 Million EUR.

-7-
Im September 2003 erfolgte eine Erhöhung der Anteile an der Preh- Werke GmbH &
Co. KG von 75 % auf 100 % und sodann im Oktober 2003 eine Veräusserung an die
Deutsche Beteiligungs-AG zu einem Kaufpreis von 74 Millionen EUR.
Die PAT. wurde in die Hirschmann-Gruppe mit Wirkung zum 17. Juni 2003
eingegliedert und sodann die gesamte Hirschmann-Gruppe im ersten Quartal 2004
mit einem Erlös von 75 Million EUR verkauft.
Das Grundkapital der Aditron AG wahr) 15.069.000 Stammaktien aufgeteilt. 371.833
Aktien befanden sich im Zeitpunkt der Hauptversammlung in Mai 2003 im
Streubesitz.
Die von der Aditron-AG zum Stichtag der Hauptversammlung durchgeführte
Unternehmensbewertung durch die PwC-Deutsche Revision Aktiengesellschaft
ergab einen Unternehmenswert von - aufgezinst - 417,9 Millionen EUR. Daraus
ergab sich ein VVert je Stück Aktie i.H.v.26,19 EUR, der von dem Vorstand der
Antragsgegnerin zu 2) auf 26,50 EUR "aufgerundet" wurde. Die vom Landgericht
Düsseldorf - 40 0 76/03 AktE - durch Beschluss vom 27. März 2003 zur Prüferin
bestellte Deloitte & Touche GmbH hat den Wert von 26,19 EUR bestätigt.
Auf der Versammlung vom 15. März 2003 wurde die Übertragung der Aktien der
Minderheitsaktionäre gegen eine Barabfindung von 26,50 EUR je Stammaktie
beschlossen.
Der Beschluss der Hauptversammlung wurde am 4. Juni 2003 im Handelsregister
beim Amtsgericht Düsseldorf eingetragen. Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger
erfolgte am 21. August 2003.
-7-
Im September 2003 erfolgte eine Erhöhung der Anteile an der Preh- Werke GmbH &
Co. KG von 75 % auf 100 % und sodann im Oktober 2003 eine Veräusserung an die
Deutsche Beteiligungs-AG zu einem Kaufpreis von 74 Millionen EUR.
Die PAT. wurde in die Hirschmann-Gruppe mit Wirkung zum 17. Juni 2003
eingegliedert und sodann die gesamte Hirschmann-Gruppe im ersten Quartal 2004
mit einem Erlös von 75 Million EUR verkauft.
Das Grundkapital der Aditron AG wahr) 15.069.000 Stammaktien aufgeteilt. 371.833
Aktien befanden sich im Zeitpunkt der Hauptversammlung in Mai 2003 im
Streubesitz.
Die von der Aditron-AG zum Stichtag der Hauptversammlung durchgeführte
Unternehmensbewertung durch die PwC-Deutsche Revision Aktiengesellschaft
ergab einen Unternehmenswert von - aufgezinst - 417,9 Millionen EUR. Daraus
ergab sich ein VVert je Stück Aktie i.H.v.26,19 EUR, der von dem Vorstand der
Antragsgegnerin zu 2) auf 26,50 EUR "aufgerundet" wurde. Die vom Landgericht
Düsseldorf - 40 0 76/03 AktE - durch Beschluss vom 27. März 2003 zur Prüferin
bestellte Deloitte & Touche GmbH hat den Wert von 26,19 EUR bestätigt.
Auf der Versammlung vom 15. März 2003 wurde die Übertragung der Aktien der
Minderheitsaktionäre gegen eine Barabfindung von 26,50 EUR je Stammaktie
beschlossen.
Der Beschluss der Hauptversammlung wurde am 4. Juni 2003 im Handelsregister
beim Amtsgericht Düsseldorf eingetragen. Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger
erfolgte am 21. August 2003.

-8-
Die Antragsteller halten den angebotenen Abfindungsbetrag für zu niedrig.
Insbesondere sei der Basiszins zu hoch. Dies gelte auch für den Risiko Zuschlag. Es
sei nicht gerechtfertigt, den Betafaktor aus einer Peer-Group zu ermitteln. Auch sei
die Marktrisikoprämie mit 5 % deutlich zu hoch. Weiterhin sei es nicht gerechtfertigt,
den Wachstumsabschlag für die Bemessung der ewigen Rente auf lediglich 0,5 %
festzusetzen.
Wegen der Einzeltleiten der Einwendungen wird auf die Antragsschrift Bezug
genommen, Soweit Begründungen für die Erhöhung des Abfindungsbetrages
gegeben wurden.
Die Antragsteller beantragen,
einen angemessenen Barabfindungsbetrag für die aussenstehenden
Aktionäre der Aditron-AG festzusetzen.
Die Antragsgegnerin ist den Anträgen entgegengetreten und hält die angebotene
Barabfindung unter Berücksichtigung der Aufrundung durch den Vorstand für
angemessen.
Das Gericht hat Beweis erhoben durch Einholung eines schriftlichen Gutachtens des
Sachverständigen Deitmer sowie durch die Anhörung des Sachverständigen. Wegen
des .Ergebnisses der Beweisaufnahme wird auf das Gutachten des
-8-
Die Antragsteller halten den angebotenen Abfindungsbetrag für zu niedrig.
Insbesondere sei der Basiszins zu hoch. Dies gelte auch für den Risiko Zuschlag. Es
sei nicht gerechtfertigt, den Betafaktor aus einer Peer-Group zu ermitteln. Auch sei
die Marktrisikoprämie mit 5 % deutlich zu hoch. Weiterhin sei es nicht gerechtfertigt,
den Wachstumsabschlag für die Bemessung der ewigen Rente auf lediglich 0,5 %
festzusetzen.
Wegen der Einzeltleiten der Einwendungen wird auf die Antragsschrift Bezug
genommen, Soweit Begründungen für die Erhöhung des Abfindungsbetrages
gegeben wurden.
Die Antragsteller beantragen,
einen angemessenen Barabfindungsbetrag für die aussenstehenden
Aktionäre der Aditron-AG festzusetzen.
Die Antragsgegnerin ist den Anträgen entgegengetreten und hält die angebotene
Barabfindung unter Berücksichtigung der Aufrundung durch den Vorstand für
angemessen.
Das Gericht hat Beweis erhoben durch Einholung eines schriftlichen Gutachtens des
Sachverständigen Deitmer sowie durch die Anhörung des Sachverständigen. Wegen
des .Ergebnisses der Beweisaufnahme wird auf das Gutachten des

-9-
Sachverständigen vom 5. Januar 2009 sowie das Protokoll der öffentlichen Sitzung
des Landgerichts Düsseldorf vom 12. Juli 2012 verwiesen.
Die Anträge der Antragsteller zu 3., 6., 8., 9., 10., 11.,.12., 13., 17., 35., 36., 37., 39
sind unzulässig, im Übrigen sind die Anträge im tenorierten Umfang begründet.
1.
a)
Die Antragsteller zu 3., 6., 8., 9., 10., 11., 12., 13., 17, 35., 36., 37., 39. haben ihre
Inhaberschaft der Aktien zum Zeitpunkt der Eintragung des Beschlusses der
Hauptversammlung vom 15. Mai 2003 nicht durch die Vorlage entsprechender
Urkunden "belegt. Mit dem in der mündlichen Verhandlung vom 12. Juli 2012
verkündeten Beschluss wurden sie auf diesen Umstand hingewiesen und die
Gelegenheit gegeben, bis zum 28. August 2012 die entsprechenden Nachweise
vorzulegen.
Der für den Antragsgegner zu 4. von Rechtsanwalt Hasselbruch beantragte
Fristverlängerungsantrag bezüglich der Vorlage der Urkunden war nicht zu
entsprechen, da dieser Antragsgegner innerhalb der Frist einen entsprechenden
Nachweis vorgelegt hat und hier auch nicht erkennbar ist, dass er überhaupt von
Rechtsanwalt Hasselbruch vertreten wird.
Die Fristverlängerungsanträge der Antragsteller zu 3. und 13. und 17. waren
zurückzuweisen, da eine Frist von sechs Wochen mehr als ausreichend ist,
entsprechende Kontoauszüge vorzulegen. Wenn der Antragsteller zu 17. darüber
hinaus seinen Wohnsitz in das Vereinigte Königreich; verlegt, ohne dies bei dem
-9-
Sachverständigen vom 5. Januar 2009 sowie das Protokoll der öffentlichen Sitzung
des Landgerichts Düsseldorf vom 12. Juli 2012 verwiesen.
Die Anträge der Antragsteller zu 3., 6., 8., 9., 10., 11., 12., 13., 17., 35., 36., 37., 39
sind unzulässig, im Übrigen sind die Anträge im tenorierten Umfang begründet.
a)
Die Antragsteller zu 3., 6., 8., 9., 10., 11., 12., 13., 17,, 35., 36., 37., 39. haben ihre
Inhaberschaft der Aktien zum Zeitpunkt der Eintragung des Beschlusses der
Hauptversammlung vom 15. Mai 2003 nicht durch die Vorlage entsprechender
Urkunden _belegt. Mit dem in der mündlichen Verhandlung vom 12. Juli 2012
verkündeten Beschluss wurden sie auf diesen Umstand hingewiesen und die
Gelegenheit gegeben, bis zum 28. August 2012 die entsprechenden Nachweise
vorzulegen.
Der für den Antragsgegner zu 4. von Rechtsanwalt Hasselbruch beantragte
Fristverlängerungsantrag bezüglich der Vorlage der Urkunden war nicht zu
entsprechen, da dieser Antragsgegner innerhalb der Frist einen entsprechenden
Nachweis vorgelegt hat und hier auch nicht erkennbar ist, dass er überhaupt von
Rechtsanwalt Hasselbruch vertreten wird.
Die Fristverlängerungsanträge der Antragsteller zu 3. und 13. und 17. waren
zurückzuweisen, da eine Frist von sechs Wochen mehr als ausreichend ist,
entsprechende Kontoauszüge vorzulegen. Wenn der Antragsteller zu 17. darüber
hinaus seinen Wohnsitz in das Vereinigte Königreich, verlegt, ohne dies bei dem

-10-
erkennenden Gericht zu diesem Verfahren anzuzeigen, hat er auch Folgen eines
verzögerten Empfangs des Protokolls zu tragen. Dem Gericht ist es nicht möglich,
von Amts wegen die aktuellen Anschriften der Vielzahl von Antragstellern auf ihre
Gültigkeit zu prüfen, somit waren auch die nach dem Ablauf der Frist eingereichten
Nachweise der Antragsteller zu 3, 13 und 17 nicht mehr zu berücksichtigen.
b)
Auf das vorliegende Verfahren ist das vor dem 1. September 2003 geltende Recht
anzuwenden (§ 17 Abs. 2 SpruchG), unabhängig davon, ob der vor Inkrafttreten des
SpruchG bei Gericht eingegangene Antrag zulässig ist oder nicht (vgl. dazu
BayObLG NZG 2006, 33).
c)
Die Anträge gegen die Antragsgegnerin zu 1) sind unzulässig. Antragsgegnerin ist
lediglich die Antragsgegnerin zu 2) als Hauptaktionärin.
Dies ergibt sich bereits daraus, dass die Antragsgegnerin zu 1) nicht - mehr -
existent ist. Sie ist - rückwirkend zum 1. Januar 2003 - auf die Antragsgegnerin zu 2)
verschmolzen worden. Im Übrigen entspricht es der überwiegenden Meinung, der
sich die Kammer anschliesst, dass bis zum Inkrafttreten des SpruchG der Antrag
gegen den Hauptaktionär zu richten ist (vgl. dazu OLG Düsseldorf - 1-26 W 4/09
(AktE) - Beschluss vom 4. Juli 2012, OLG Frankfurt NZG 2010, 664, OLG Hamburg
NZG 2004, 622; Krieger BB 2002, 53). Im Gegensatz zu Spruchverfahren aus Anlass
eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag stehen bei einem Squeeze-out
die Interessen des Hauptaktionärs im Vordergrund.
-10-
erkennenden Gericht zu diesem Verfahren anzuzeigen, hat er auch Folgen eines
verzögerten Empfangs des Protokolls zu tragen. Dem Gericht ist es nicht möglich,
von Amts wegen die aktuellen Anschriften der Vielzahl von Antragstellern auf ihre
Gültigkeit zu prüfen, somit waren auch die nach dem Ablauf der Frist eingereichten
Nachweise der Antragsteller zu 3, 13 und 17 nicht mehr zu berücksichtigen.
b)
Auf das vorliegende Verfahren ist das vor dem 1. September 2003 geltende Recht
anzuwenden (§ 17 Abs. 2 SpruchG), unabhängig davon, ob der vor Inkrafttreten des
SpruchG bei Gericht eingegangene Antrag zulässig ist oder nicht (vgl. dazu
BayObLG NZG 2006, 33).
c)
Die Anträge gegen die Antragsgegnerin zu 1) sind unzulässig. Antragsgegnerin ist
lediglich die Antragsgegnerin zu 2) als Hauptaktionärin.
Dies ergibt sich bereits daraus, dass die Antragsgegnerin zu 1) nicht - mehr -
existent ist. Sie ist - rückwirkend zum 1. Januar 2003 - auf die Antragsgegnerin zu 2)
verschmolzen worden. Im Übrigen entspricht es der überwiegenden Meinung, der
sich die Kammer anschliesst, dass bis zum Inkrafttreten des SpruchG der Antrag
gegen den Hauptaktionär zu richten ist (vgl. dazu OLG Düsseldorf - 1-26 W 4/09
(AktE) - Beschluss vom 4. Juli 2012, OLG Frankfurt NZG 2010, 664, OLG Hamburg
NZG 2004, 622; Krieger BB 2002, 53). Im Gegensatz zu Spruchverfahren aus Anlass
eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag stehen bei einem Squeeze-out
die Interessen des Hauptaktionärs im Vordergrund.

-11-
2.
Der Wert je Stammaktie der Aditron AG ist auf 36,44 EUR (§ 327a Abs. 1 AktG)
festzusetzen.
a)
Zur Bemessung der angemessenen Barabfindung sind die Verhältnisse der
Gesellschaft im Zeitpunkt der Beschlussfassung ihrer Hauptversammlung zu
berücksichtigen (§§ 327 a Abs. 1, 327 b Abs, 1 AktG).
Angemessen ist eine Abfindung, die dem ausscheidenden Aktionär eine volle
Entschädigung für den Wert seiner Beteiligung an dem Unternehmen verschafft (vgl.
BVerfGE 100, 289, 304, BGH NJW 2003, 3272). Dabei darf die sogenannte "volle"
Entschädigung nicht unter den Verkehrswert liegen, der bei börsennotierten
Unternehmen nicht ohne Rücksicht auf den Börsenkurs festzusetzen ist. Da der volle
Wert höher sein kann als der Verkehrswert in Ansehung des Börsenkurses, ist
sowohl eine Anteilsbewertung über den Börsenkurs als auch über Abstimmung des
sogenannten inneren Unternehmenswertes vorzunehmen. Der Börsenkurs stellt nicht
die Obergrenze der Bewertung dar. Ergibt die Bewertung nach der
Ertragswertmethode einen höheren Wert als er im Börsenkurs zum Ausdruck
gekommen ist, ist der höhere Wert massgeblich (vgl. BGHZ 147, 108, OLG
Düsseldorf NZG 2003, 588, Grossfeld Unternehmens- und Anteilsbewertung im
Gesellschaftsrecht, 4. Aufl., Seite 191).
Nach der Stollwerk-Entscheidung des Bundesgerichtshofes (Beschluss - II ZB. 18/09
- vorn 19. Juli 2010) ist für die Ermittlung des Börsenwertes der Aktie der gewichtete
Durchschnittskurs innerhalb einer dreimonatigen Referenzperiode vor der
Bekanntmachung der Strukturmassnahme zu ermitteln. Aufgrund der Feststellungen
des Sachverständigen Dipl.-Kaufmann Deitmer ist aber der danach massgebliche
Durchschnittskurs geringer als die den ausgeschiedenen Minderheitsaktionären
zugestandene Abfindung in Höhe von 26,50 EUR.
-11-
2.
Der Wert je Stammaktie der Aditron AG ist auf 36,44 EUR (§ 327a Abs. 1 AktG)
festzusetzen.
a)
Zur Bemessung der angemessenen Barabfindung sind die Verhältnisse der
Gesellschaft im Zeitpunkt der Beschlussfassung ihrer Hauptversammlung zu
berücksichtigen (§§ 327 a Abs. 1, 327 b Abs, 1 AktG).
Angemessen ist eine Abfindung, die dem ausscheidenden Aktionär eine volle
Entschädigung für den Wert seiner Beteiligung an dem Unternehmen verschafft (vgl.
BVerfGE 100, 289, 304, BGH NJW 2003, 3272). Dabei darf die sogenannte "volle"
Entschädigung nicht unter den Verkehrswert liegen, der bei börsennotierten
Unternehmen nicht ohne Rücksicht auf den Börsenkurs festzusetzen ist. Da der volle
Wert höher sein kann als der Verkehrswert in Ansehung des Börsenkurses, ist
sowohl eine Anteilsbewertung über den Börsenkurs als auch über Abstimmung des
sogenannten inneren Unternehmenswertes vorzunehmen. Der Börsenkurs stellt nicht
die Obergrenze der Bewertung dar. Ergibt die Bewertung nach der
Ertragswertmethode einen höheren Wert als er im Börsenkurs zum Ausdruck
gekommen ist, ist der höhere Wert massgeblich (vgl. BGHZ 147, 108, OLG
Düsseldorf NZG 2003, 588, Grossfeld Unternehmens- und Anteilsbewertung im
Gesellschaftsrecht, 4. Aufl., Seite 191).
Nach der Stollwerk-Entscheidung des Bundesgerichtshofes (Beschluss - II ZB. 18/09
- vorn 19. Juli 2010) ist für die Ermittlung des Börsenwertes der Aktie der gewichtete
Durchschnittskurs innerhalb einer dreimonatigen Referenzperiode vor der
Bekanntmachung der Strukturmassnahme zu ermitteln. Aufgrund der Feststellungen
des Sachverständigen Dipl.-Kaufmann Deitmer ist aber der danach massgebliche
Durchschnittskurs geringer als die den ausgeschiedenen Minderheitsaktionären
zugestandene Abfindung in Höhe von 26,50 EUR.

-12 -
b)
Entscheidend ist danach, ob aufgrund des nach der Ertragswertmethode ermittelten
Unternehmenswertes eine höhere Abfindung zuzusprechen ist.
aa)
Die Ertragswertmethode ist allgemein anerkannt, um die "volle" Entschädigung für
das Anteilseigentum zu berechnen (vgl. dazu OLG Düsseldorf- 1-26 W 7/07 AktE-
Beschluss vom 28.01.2009, Grossfeld, Unternehmens- und Anteilsbewertung, 4.
Auflage Seite 39 und 152 ff jeweils ,mit w.m.N.). In einem Spruchverfahren ist es
jedoch nicht möglich; mit einer naturwissenschaftlich-mathematischen Genauigkeit,
eine objektiv verifizierbare Berechnung vorzunehmen. Vielmehr muss es genügen,
wenn das Gericht mit der Unterstützung eines Sachverständigen zu der
Überzeugung gelangt, dass eine bestimmte konkret vorgenommene Berechnung auf
der Grundlage zutreffende Ausgangszahlen zu einem plausibel hergeleiteten
Ergebnis führen (vgl. dazu Landgericht Frankfurt- 3 - 5 0 73/04 - Beschluss vom
04.08.2010 Rdnr. 37 (zit. nach JURIS)).
, Der Unternehmenswert und die
angemessene Abfindung sind letztlich zu schätzen (§ 287 Abs. 2 ZPO). Das von der
Kammer. Bingeholte Gutachten des Sachverständigen Deitmer und seine ergänzende
Stellungnahme in der mündlichen Verhandlung vom 12. Juli 2012 sind nach
Massgabe der nachstehenden Erwägungen hinreichend und ausreichend, über die
entscheidungserhebliChen Bewertungsfragen zu entscheiden und die für die
Schätzung erforderlichen Parameter festzustellen.
Danach ist von einem Unternehmenswert von 582.000.000 EUR auszugehen. Die
Kammer hat die Ausführungen und die Berechnungen des Sachverständigen
nachvollzogen und sie mit Ausnahme der Anwendung des IDW S1 (2005) im
Wesentlichen übernommen.
-12-
b)
Entscheidend ist danach, ob aufgrund des nach der Ertragswertmethode ermittelten
Unternehmenswertes eine höhere Abfindung zuzusprechen ist.
aa)
Die Ertragswertmethode ist allgemein anerkannt, um die "volle" Entschädigung für
das Anteilseigentum zu berechnen (vgl. dazu OLG Düsseldorf- 1-26 W 7/07 AktE-
Beschluss vom 28.01.2009, Grossfeld, Unternehmens- und Anteilsbewertung, 4.
Auflage Seite 39 und 152 ff jeweils,mit w.m.N.). In einem Spruchverfahren ist es
jedoch nicht möglich; mit einer naturwissenschaftlich-mathematischen Genauigkeit,
eine objektiv verifizierbare Berechnung vorzunehmen. Vielmehr muss es genügen,
wenn das Gericht mit der Unterstützung eines Sachverständigen zu der
Überzeugung gelangt, dass eine bestimmte konkret vorgenommene Berechnung auf
der Grundlage zutreffende Ausgangszahlen zu einem plausibel hergeleiteten
Ergebnis führen (vgl. dazu Landgericht Frankfurt- 3 - 5 0 73/04 - Beschluss vom
04.08.2010 Rdnr. 37 (zit. nach JURIS)).. Der Unternehmenswert und die
angemessene Abfindung sind letztlich zu schätzen (§ 287 Abs. 2 ZPO). Das von der
Kammer eingeholte Gutachten des Sachverständigen Deitmer und seine ergänzende
Stellungnahme in der mündlichen Verhandlung vom 12. Juli 2012 sind nach
Massgabe der nachstehenden Erwägungen hinreichend und ausreichend, über die
entscheidungserheblithen Bewertungsfragen zu entscheiden und die für die
Schätzung erforderlichen Parameter festzustellen.
Danach ist von einem Unternehmenswert von 582.000.000 EUR auszugehen. Die
Kammer hat die Ausführungen und die Berechnungen des Sachverständigen
nachvollzogen und sie mit Ausnahme der Anwendung des IDW S1 (2005) im
Wesentlichen übernommen.

bb)
Die Kammer hält, worauf sie bereits in der mündlichen Verhandlung ausdrücklich
hingewiesen hat, die Anwendung des IDW S1 (2000) welche am Stichtag galt, für
sachgerecht.
Der in der Rechtsprechung und der Literatur verbreiteten Ansicht, insbesondere in
Ansehung des Halbeinkünfteverfahrens sei die Anwendung des IDW S 1 in der
Fassung 2005 geboten, wird von der Kammer in nunmehr ständiger, Rechtsprechung
(vgl. 33 0 128/06 AktE - Beschluss vom 30. Januar 2012) ebenso wie vom OLG
Düsseldorf (vgl. dazu ausführlich 1-26 W 2/11 (AktE) und 1-26 'W 3/11 (AktE) -
Beschlüsse vpm 21. Dezember 2011 sowie 1-26 W 2/10 (AktE) - Beschluss vom 29.
Februar 2012 sowie 1-26 W 11/11 (AktE) - Beschluss vom 4. Juli 2012 nicht geteilt,
vielmehr ist es im Hinblick auf das Stichtagsprinzip sowie aus Gründen der
Rechtssicherheit die Berechnung auf der Grundlage des IDW-Standard S1 2000
vorzunehmen, Wegen der Einzelheiten der Begründüng wird auf die Ausführungen in
den genannten Beschlüssen verwiesen.
c)
Zunächst ist - auch unter Berücksichtigung der gefestigten Rechtsprechung, dass
die in die Zukunft gerichteten Planungen der Unternehmen und die darauf
aufbauenden Prognosen der Erträge durch ein Gericht nur eingeschränkt zu prüfen
sind - die Marge für die ewige Rente zu korrigieren.
Planungen und Prognosen sind ureigenste unternehmerische Entscheidungen der
Geschäftsführung und auf zutreffende Informationen und daran orientierten
realistischen Annahmen aufzubauen. Weiterhin dürfen sie nicht in sich
widersprüchlich sein. Kann die Geschäftsführung auf dieser Grundlage
vernünftigerweise annehmen, ihre Planung sei realistisch, darf diese Planung nicht
durch andere - letztlich ebenfalls nur vertretbare - Annahmen des Gerichts ersetzt
-13-
bb)
Die Kammer hält, worauf sie bereits in der mündlichen Verhandlung ausdrücklich
hingewiesen hat, die Anwendung des 1DW S1 (2000) welche am Stichtag galt, für
sachgerecht.
Der in der Rechtsprechung und der Literatur verbreiteten Ansicht, insbesondere in
Ansehung des Halbeinkünfteverfahrens sei die Anwendung des IDW S 1 in der
Fassung 2005 geboten, wird von der Kammer in nunmehr ständiger.Rechtsprechung
(vgl. 33 0 128/06 AktE - Beschluss vom 30. Januar 2012) ebenso wie vom OLG
Düsseldorf (vgl. dazu ausführlich 1-26 W 2/11 (AktE) und 1-26 W. 3/11 (AktE) -
Beschlüsse vpm 21. Dezember 2011 sowie 1-26 W 2/10 (AktE) - Beschluss vom 29.
Februar 2012 sowie 1-26 W 11/11 (AktE) - Beschluss vom 4. Juli 2012 nicht geteilt,
vielmehr ist es im Hinblick auf das Stichtagsprinzip sowie aus Gründen der
Rechtssicherheit die Berechnung auf der Grundlage des IDW-Standard S1 2000
vorzunehmen. Wegen der Einzelheiten der Begründung wird auf die Ausführungen in
den genannten Beschlüssen verwiesen.
c)
Zunächst ist - auch unter Berücksichtigung der gefestigten Rechtsprechung, dass
die in die Zukunft gerichteten Planungen der Unternehmen und die darauf
aufbauenden Prognosen der Erträge durch ein Gericht nur eingeschränkt zu prüfen
sind - die Marge für die ewige Rente zu korrigieren.
Planungen und Prognosen sind ureigenste unternehmerische Entscheidungen der
Geschäftsführung und auf zutreffende Informationen und daran orientierten
realistischen Annahmen aufzubauen. Weiterhin dürfen sie nicht in sich
widersprüchlich sein. Kann die Geschäftsführung auf dieser Grundlage
vernünftigerweise annehmen, ihre Planung sei realistisch, darf diese Planung nicht
durch andere - letztlich ebenfalls nur vertretbare - Annahmen des Gerichts ersetzt

-14-
werden (vgl. Landgericht Frankfurt a.a.O. Rdnr. 34; OLG Stuttgart - 20 W 9/8-
Beschluss vom 13.03.2010; OLG Frankfurt/Main - 5 W 51/09 - Beschluss vom
22.12.2010).
Wie der Sachverständige Deitmer sowohl in seinem schriftlichen Gutachten als auch
im Rahmen seiner Anhörung ausgeführt hat, ist es jedoch nicht nachvollziehbar, dass
nach einer stetigen Erhörung der Marge bis zum 3. Planjahr nunmehr für den
Zeitraum der ewigen Rente eine deutliche Reduzierung des erwarteten Ertrages
vorgenommen wird. Es ist eine seit einigen Jahren zu beobachtende Besonderheit,
dass in zahlreichen der Kammer bekannten Prüfergutachten für die Zeit der ewigen
Rente stets mit mehr oder weniger ausführlichen Begründungen ein Rückgang der zu
erwartenden Marge angenommen wird. Dies gilt nicht nur in den der Kammer
vorliegenden Verfahren, dies ergibt sich auch aus der Sammlung der Kammer der im
Internet veröffentlichten Gutachten anlässlich der Hauptversammlungen, die über die
entsprechende Strukturmassnahme zu entscheiden hat, die der Kammer in grosser
Zahl vorliegen, Auf welcher betriebswirtschaftlichen begründeten Erkenntnis diese
ständige Praxis beruht, ist der Kammer nicht bekannt. Die hier in dem Gutachten von
PWC und Deloitte & Touche für diesen Rückgang relativ kurz dargelegten Gründe
sind nicht nachvollziehbar, worauf auch der Sachverständige deutlich hingewiesen
hat. Daher ist nach einer Schätzung der Kammer ebenso wie vom Sachverständigen
vorgeschlagen zumindest der Durchschnittswert der Planjahre der Phase 1 zu
berücksichtigen.
d)
Der Vertragsprüfer hat den Basiszins aus dem langjährigen Durchschnitt der
Umlaufrenditen der öffentlichen Hand mit einer Restlaufzeit von 10 Jahren abgleitet.
Demgegenüber folgt die Kammer der Ermittlung des Basiszinssatzes durch den
Sachverständigen Deitmer, der die Zinsstrukturkurve verwandt hat, welche nach der
Svensson-Methode ermittelt wurde. Die Ermittlung des Basiszinssatzes nach dieser
Methode ist auch für "Altfälle", die ansonsten nach dem IDW S 1 2000 berechnet
-14 -
10
werden (vgl. Landgericht Frankfurt a.a.O. Rdnr. 34; OLG Stuttgart - 20 W 9/8-
Beschluss vom 13.03.2010; OLG Frankfurt/Main - 5 W 51/09 - Beschluss vom
22.12.2010).
Wie der Sachverständige Deitmer sowohl in seinem schriftlichen Gutachten als auch
im Rahmen seiner Anhörung ausgeführt hat, ist es jedoch nicht nachvollziehbar, dass
nach einer stetigen Erhörung der Marge bis zum 3. Planjahr nunmehr für den
Zeitraum der ewigen Rente eine deutliche Reduzierung des erwarteten Ertrages
vorgenommen wird. Es ist eine seit einigen Jahren zu beobachtende Besonderheit,
dass in zahlreichen der Kammer bekannten Prüfergutachten für die Zeit der ewigen
Rente stets mit mehr oder weniger ausführlichen Begründungen ein Rückgang der zu
erwartenden Marge angenommen wird. Dies gilt nicht nur in den der Kammer
vorliegenden Verfahren, dies ergibt sich auch aus der Sammlung der Kammer der im
Internet veröffentlichten Gutachten anlässlich der Hauptversammlungen, die über die
entsprechende Strukturmassnahme zu entscheiden hat, die der Kammer in grosser
Zahl vorliegen. Auf welcher betriebswirtschaftlichen begründeten Erkenntnis diese
ständige Praxis beruht, ist der Kammer nicht bekannt. Die hier in dem Gutachten von
PWC und Deloitte & Touche für diesen Rückgang relativ kurz dargelegten Gründe
sind nicht nachvollziehbar, worauf auch der Sachverständige deutlich hingewiesen
hat. Daher ist nach einer Schätzung der Kammer ebenso wie vom Sachverständigen
vorgeschlagen zumindest der Durchschnittswert der Planjahre der Phase 1 zu
berücksichtigen.
d)
Der Vertragsprüfer hat den Basiszins aus dem langjährigen Durchschnitt der
Umlaufrenditen der öffentlichen Hand mit einer Restlaufzeit von 10 Jahren abgleitet.
Demgegenüber folgt die Kammer der Ermittlung des Basiszinssatzes durch den
Sachverständigen Deitmer, der die Zinsstrukturkurve verwandt hat, welche nach der
Svensson-Methode ermittelt wurde. Die Ermittlung des Basiszinssatzes nach dieser
Methode ist auch für "Altfälle", die ansonsten nach dem IDW S 1 2000 berechnet

-15-
werden, anerkannt (vgl. dazu auch OLG Düsseldorf - 1-26 W 2/10 - Beschluss vom
29. Februar 2012 m.w.N.). Daraus ergibt sich der Basiszinssatz von 5,180%.
e)
Beim Risikozuschlag legt die Kammer, nach der Anhörung des Sachverständigen,
über alle Perioden einen Wert 3 % zugrunde.
aa)
Die vom Sachverständigen verwendete Marktrisikoprämie vor Steuern von 4 %
wurde von ihm - wie in anderen Fällen auch ausführlich begründet und abgeleitet
Dabei wurde von ihm klargestellt, dass die notwendige Ermittlung des
Referenzzeitraumes zur Bemessung der Marktrisikoprämie natürlich zu nicht ganz
unerheblichen Schwankungen führt. Diese Bandbreite zur Bestimmung einer
Marktrisikoprämie .und die dadurch bedingte erhebliche "Schätzungsunsicherheit"
führt mit dem sich unmittelbar daraus ergebenden Hebel bei der Berechnung des
Unternehmenswertes zu einem kaum noch möglichen und begründbaren
gerichtlichen Ermessen bei der Kontrolle und Überprüfung der verschiedenen - auch
von verschiedenen Interessengruppen , geprägten Auffassungen in der
Betriebswirtschaft (vgl. dazu OLG Frankfurt - 21 W 12/11 - Beschluss vom 29. März
2011). Diese Spannbreite bei der Ermittlung der Marktrisikoprämie wird auch nicht
durch das IDW eingeschränkt, im Gegenteil. Das IDW gelangt in seinen
verschiedenen Empfehlungen - mit ähnlichen Argumenten - zu immer höheren
Marktrisikoprämien und dies sogar in Zeit fallender Aktienkurse. Daher kommt es
vorliegend auch nicht entscheidungserheblich darauf an, ob die vielzitierten Studien
von Stehle, der ausländische Märkte
.
teilweise doppelt berücksichtigt, eine
Marktrisiko.prämie nun richtig ableiten, ob das arithmetische oder das geometrische
Mittel anzuwenden ist (vgl. dazu OLG Frankfurt - 21 W 11/11 - Beschluss vom 5.
März 2012) oder anhand der Kritik in den wissenschaftlichen Studien, die auch
teilweise zum Inhalt der Akte gemacht wurden oder auf den Fachkongressen (IACVA
am 1. Juni 2011 in Frankfurt) diskutiert wurden, neue Ansätze zur Bestimmung der
werden, anerkannt (vgl. dazu auch OLG Düsseldorf - 1-26 W 2/10 - Beschluss vom
29. Februar 2012 m.w.N.). Daraus ergibt sich der Basiszinssatz von 5,180%.
e)
Beim Risikozuschlag legt die Kammer, nach der Anhörung des Sachverständigen,
über alle Perioden einen Wert 3 % zugrunde.
aa)
Die vom Sachverständigen verwendete Marktrisikoprämie vor Steuern von 4 '
) /0
wurde von ihm - wie in anderen Fällen auch ausführlich begründet und abgeleitet
Dabei wurde von ihm klargestellt, dass die notwendige Ermittlung des
Referenzzeitraumes zur Bemessung der Marktrisikoprämie natürlich zu nicht ganz
unerheblichen Schwankungen führt. Diese Bandbreite zur Bestimmung einer
Marktrisikoprämie und die dadurch bedingte erhebliche "Schätzungsunsicherheit"
führt mit dem sich unmittelbar daraus ergebenden Hebel bei der Berechnung des
Unternehmenswertes zu einem kaum noch möglichen und begründbaren
gerichtlichen Ermessen bei der Kontrolle und Überprüfung der verschiedenen - auch
von verschiedenen Interessengruppen , geprägten Auffassungen in der
Betriebswirtschaft (vgl. dazu OLG Frankfurt - 21 W 12/1'1 - Beschluss vom 29. 'März
2011). Diese Spannbreite bei der Ermittlung der Marktrisikoprämie wird auch nicht
durch das IDW eingeschränkt, im Gegenteil. Das IDW gelangt in seinen
verschiedenen Empfehlungen - mit ähnlichen Argumenten - zu immer höheren
Marktrisikoprämien und dies sogar in Zeit fallender Aktienkurse. Daher kommt es
vorliegend auch nicht entscheidungserheblich darauf an, ob die vielzitierten Studien
von Stehle, der ausländische Märkte teilweise doppelt berücksichtigt, eine
Marktrisiko.prämie nun richtig ableiten, ob das arithmetische oder das geometrische
Mittel anzuwenden ist (vgl. dazu OLG Frankfurt - 21 W 11/11 - Beschluss vom 5.
März 2012) oder anhand der Kritik in den wissenschaftlichen Studien, die auch
teilweise zum Inhalt der Akte gemacht wurden oder auf den Fachkongressen (IACVA
am 1. Juni 2011 in Frankfurt) diskutiert wurden, neue Ansätze zur Bestimmung der

-16--
Marktrisikoprämie gefunden werden müssen. Es ist auch nicht die Aufgabe der
Rechtsprechung sein, diesen auf hohem Niveau geführten betriebswirtschaftlichen
Meinungsstreit zu entscheiden.
bb)
Berücksichtigt man weiterhin noch den Beta-Faktor, den der Sachverständige
ebenfalls ausführlich abgeleitet hat, werden die Unsicherheiten noch verstärkt.
Der Beta-Faktor drückt die Höhe des individuellen Risikos des Unternehmens im
Vergleich zum Markt aus.
Da sowohl nach der Auffassung des Vertragsprüfers als auch des Sachverständigen
Deitmer die beobachteten Beta-Faktoren der Aditron AG keine statistisch belastbare
Signifikanz aufwiesen, haben sie den Beta-Faktor anhand einer Gruppe von
Vergleichsunternehmen (Peer-Group) bestimmt.
Zwar ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass auch das Heranziehen der Peer
Group noch den Anforderungen. des § 327 b AktG entspricht (vgl. dazu OLG
Düsseldorf -1-26 W 2/10 - Beschluss vorn 29. Februar 2012; OLG Frankfurt - 21 W
11/11 - Beschluss vom 5. März 2012). Dabei ist jedoch nicht zu verkennen, dass die
Auswahl der Peer-Group den Sachverständigen vor besondere Probleme stellt und
auch das Gericht in seiner Überprüfungsmöglichkeit beschränkt. Dies hat sich auch
in der Anhörung des Sachverständigen gezeigt, der insoweit zur Auswahl der Peer
-Group im Wesentlichen lediglich ausgeführt hat, dass sie mit besonderer Sorgfalt
erfolgte und vergleichbare Unternehmen aus dem Markt der Aditron AG
berücksichtigt wurden, Auch aus dem Bericht des Vertragsprüfers ergeben sich
insoweit keine weiteren Angaben. Bereits die Erstellung der sogenannten "Long List"
mittels der Datenbankauswertung bei Bloomberg (vgl. dazu
Dörschell/Franken/Schulte, der Kapitalisierungszins in der Unternehmensbewertung
Seite 218) macht deutlich, dass insoweit eine unkontrollierbare Fremdbestimmung
vorliegt, indem nach der Eingabe geeigneter Stichworte die Datenbank von
Bloomberg ein Ergebnis präsentiert. Ob diese Liste vollständig und richtig ist,
insbesondere ob auf dieser Liste dann tatsächlich alle vergleichbare Unternehmen
-16-
Marktrisikoprämie gefunden werden müssen. Es ist auch nicht die Aufgabe der
Rechtsprechung sein, diesen auf hohem Niveau geführten betriebswirtschaftlichen
Meinungsstreit zu entscheiden.
bb)
Berücksichtigt man weiterhin noch den Beta-Faktor, den der Sachverständige
ebenfalls ausführlich abgeleitet hat, werden die Unsicherheiten noch verstärkt.
Der Beta-Faktor drückt die Höhe des individuellen Risikos des Unternehmens im
Vergleich zum Markt aus.
Da sowohl nach der Auffassung des Vertragsprüfers als auch des Sachverständigen
Deitmer die beobachteten Beta-Faktoren der Aditron AG keine statistisch belastbare
Signifikanz aufwiesen, haben sie den Beta-Faktor anhand einer Gruppe von
Vergleichsunternehmen (Peer-Group) bestimmt.
Zwar ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass auch das Heranziehen der Peer
Group noch den Anforderungen. des § 327 b AktG entspricht (vgl. dazu OLG
Düsseldorf -1-26 W 2/10 - Beschluss vorn 29. Februar 2012; OLG Frankfurt - 21 W
11/11 - Beschluss vom 5. März 2012). Dabei ist jedoch nicht zu verkennen, dass die
Auswahl der Peer-Group den Sachverständigen vor besondere Probleme stellt und
auch das Gericht in seiner Überprüfungsmöglichkeit beschränkt. Dies hat sich auch
in der Anhörung des Sachverständigen gezeigt, der insoweit zur Auswahl der Peer
-Group im Wesentlichen lediglich ausgeführt hat, dass sie mit besonderer Sorgfalt
erfolgte und vergleichbare Unternehmen aus dem Markt der Aditron AG
berücksichtigt wurden. Auch aus dem Bericht des Vertragsprüfers ergeben sich
insoweit keine weiteren Angaben. Bereits die Erstellung der sogenannten "Long List"
mittels der Datenbankauswertung bei Bloomberg (vgl. dazu
Dörschell/Franken/Schulte, der Kapitalisierungszins in der Unternehmensbewertung
Seite 218) macht deutlich, dass insoweit eine unkontrollierbare Fremdbestimmung
vorliegt, indem nach der Eingabe geeigneter Stichworte die Datenbank von
Bloomberg ein Ergebnis präsentiert. Ob diese Liste vollständig und richtig ist,
insbesondere ob auf dieser Liste dann tatsächlich alle vergleichbare Unternehmen

-17-
stehen, ist nur schwer oder überhaupt nicht prüfbar.
Der Sachverständige gelangt danach zu einem Beta-Faktor von 0,9054 bis 0,9313
für die verschieden Perioden.
Daraus errechnet sich (multipliziert mit der Marktrisikoprämie) ein Risikozuschlag
vor persönlichen Steuern zwischen 3,621 % und 3,627%.
cc)
Dem Gericht ist auch aus dem Studium einer Vielzahl von Gutachten und Berichten
von Vertragsprüfern, die anlässlich von Hauptversammlungen veröffentlicht wurden
bekannt, dass durchweg mit ähnlichen Begründungen nicht der unternehmenseigene
Beta-Faktor verwandt wurde sondern auf eine Peer-Group zurückgegriffen wurde.
Damit wird dem Vertragsprüfer aber auch den Sachverständigen eine gerichtlich
nicht mehr überprüfbare Möglichkeit eingeräumt, mit diesem Faktor den
Risikozuschlag und damit auch den Unternehmenswert mit einer erheblichen
Hebelwirkung zu beeinflussen (vgl. zu der unterschiedlichen Rechtsprechung
Dörschell a.a.O. Seite 314).
Dies gebietet es, eine gerichtliche Kontrollgrösse zu beachten. Insoweit hat das OLG
München (ZIP 2009 2339)) zutreffend ausgeführt:
"Die rechnerische Herleitung des Risikozuschlags täuscht darüber hinweg,
dass aufgrund der Vielzahl von Annahmen, die für die Berechnung getroffen
werden müssen, nur eine scheinbare Genauigkeit erreicht wird und nicht etwa
eine mathematisch exakte Bemessung des für die Investition in das konkrete
Unternehmen angemessenen Risikozuschlags (vgl. ausführlich OLG München
OLGR 2008, 446/447). Schon die zu treffende Prognose, inwieweit die Daten
aus der Vergangenheit auch für die künftige Entwicklung aussagekräftig sind,
unterliegt subjektiver Wertung, desgleichen die Auswahl der Parameter, die
sowohl Marktrisikoprämie als auch Beta-Faktor entscheidend beeinflussen." ...
"aber nicht ausschliesst, dass auch andere Werte gut begründbar sind, denn
-17-
stehen, ist nur schwer oder überhaupt nicht prüfbar.
Der Sachverständige gelangt danach zu einem Beta-Faktor von 0,9054 bis 0,9313
für die verschieden Perioden.
Daraus errechnet sich (multipliziert mit der Marktrisikoprämie) ein Risikozuschlag
vor persönlichen Steuern zwischen 3,621 % und 3,627%.
cc)
Dem Gericht ist auch aus dem Studium einer Vielzahl von Gutachten und Berichten
von Vertragsprüfern, die anlässlich von Hauptversammlungen veröffentlicht wurden
bekannt, dass durchweg mit ähnlichen Begründungen nicht der unternehmenseigene
Beta-Faktor verwandt wurde sondern auf eine Peer-Group zurückgegriffen wurde.
Damit wird dem Vertragsprüfer aber auch den Sachverständigen eine gerichtlich
nicht mehr überprüfbare Möglichkeit eingeräumt, mit diesem Faktor den
Risikozuschlag und damit auch den Unternehmenswert mit einer erheblichen
Hebelwirkung zu beeinflussen (vgl. zu der unterschiedlichen Rechtsprechung
Dörschell a.a.O. Seite 314).
Dies gebietet es, eine gerichtliche Kontrollgrösse zu beachten. Insoweit hat das OLG
München (ZIP 2009, 2339)) zutreffend ausgeführt:
"Die rechnerische Herleitung des Risikozuschlags täuscht darüber hinweg,
dass aufgrund der Vielzahl von Annahmen, die für die Berechnung getroffen
werden müssen, nur eine scheinbare Genauigkeit erreicht wird und nicht etwa
eine mathematisch exakte Bemessung des für die Investition in das konkrete
Unternehmen angemessenen Risikozuschlags (vgl. ausführlich OLG München
OLGR 2008, 446/447). Schon'die zu treffende Prognose, inwieweit die Daten
aus der Vergangenheit auch für die künftige Entwicklung aussagekräftig sind,
unterliegt subjektiver Wertung, desgleichen die Auswahl der Parameter, die
sowohl Marktrisikoprämie als auch Beta-Faktor entscheidend beeinflussen." ...
"aber nicht ausschliesst, dass auch andere Werte gut begründbar sind, denn

-18 -
die zahlreich vorliegenden Studien ergeben ein "vielfältiges Bild" und eine
beträchtliche Streubreite der ermittelten Marktrisikoprämien (vgl.
Drukarczyk/Schüler, Unternehmensbewertung, 5. Aufl. S. 254 - 7 Studien,
MRP 2,66% bis 8,2 %; Ballwieser S. 97 - 12 Studien, MRP 1,2 % bis 10,4 %).
Der Arbeitskreis Unternehmensbewertung des IDW (AKU) hat zunächst eine
Marktrisikoprämie von 4 % bis 6 % (vor Steuern) empfohlen, dann eine
Marktrisikoprämie vor Steuern von 4 % bis 5 %, die für Bewertungsstichtage
nach dem 31.12.2004 herangezogen werden soll (vgl. Druckarczyk/Schüler S.
257; VVagner/Jonas/Ballwieser/Tschöpel Wpg 2006, 1005/1019);
Ballwieser/Kruschwitz/Löffler Wpg 2007, 765/768)". ... "Wird auf das Beta
einer "Peer Group" zurückgegriffen, muss zusätzlich durch den Bewerter eine
Einschätzung vorgenommen werden, welche Unternehmen vergleichbar sind.
Darüber hinaus ergibt sich ein anderer Wert, wenn nicht das Raw-Beta
herangezogen wird, sondern - wie vom Sachverständigen im Hinblick auf die
zukunftsorientierte Risikoeinschätzung bevorzugt - das Adjusted-Beta, bei
dem unterstellt wird, dass sich das Beta des Unternehmens im Zeitablauf an
das durchschnittliche Markt-Beta von 1 annähert. Das Adjusted-Beta wird
gebildet, indem zwei Drittel des Raw-Beta und ein Drittel des Markt-Beta
zusammengezählt werden. Durch diese Vorgehensweise wird ein über dem
durchschnittlichen Markt-Beta liegendes Beta nach unten korrigiert, ein unter
dem Markt-Beta liegendes nach oben." ... "Der Senat hält eine empirische
Schätzung des Risikozuschlags für vorzugswürdig, die im Rahmen einer
Gesamtwürdigung aller massgeblichen Gesichtspunkte der konkreten Situation
des zu bewertenden Unternehmens Rechnung trägt. Dabei können auch - bei
der gebotenen kritischen Überprüfung - die unter Anwendung des CAPM
gewonnenen Daten als eines der Elemente für die Schätzung des
Risikozuschlags herangezogen werden."
Weiterhin führt das OLG München (OLG München - 31 Wx 85/06 - Beschluss vom
2. April 2008) aus:
"Der Senat hält es für die Ermittlung einer brauchbaren Schätzgrundlage zur
Bestimmung einer angemessenen Barabfindung für sachgerecht, dass
-18 -
die zahlreich vorliegenden Studien ergeben ein "vielfältiges Bild" und eine
beträchtliche Streubreite der ermittelten Marktrisikoprämien (vgl.
Drukarczyk/Schüler, Unternehmensbewertung, 5. Aufl. S. 254 - 7 Studien,
MRP 2,66% bis 8,2 %; Ballwieser S. 97 - 12 Studien, MRP 1,2 % bis 10,4 %).
Der Arbeitskreis Unternehmensbewertung des IDW (AKU) hat zunächst eine
Marktrisikoprämie von 4 % bis 6 % (vor Steuern) empfohlen, dann eine
Marktrisikoprämie vor Steuern von 4 % bis 5 %, die für Bewertungsstichtage
nach dem 31.12.2004 herangezogen werden soll (vgl. Druckarczyk/Schüler S.
257; Wagner/Jonas/Ballwieser/Tschöpel Wpg 2006, 1005/1019);
Ballwieser/Kruschwitz/Löffler Wpg 2007, 765/768)". ... "Wird auf das Beta
einer "Peer Group" zurückgegriffen, muss zusätzlich durch den Bewerter eine
Einschätzung vorgenommen werden, welche Unternehmen vergleichbar sind.
Darüber hinaus ergibt sich ein anderer Wert, wenn nicht das Raw-Beta
herangezogen wird, sondern - wie vom Sachverständigen im Hinblick auf die
zukunftsorientierte Risikoeinschätzung bevorzugt - das Adjusted-Beta, bei
dem unterstellt wird, dass sich das Beta des Unternehmens im Zeitablauf an
das durchschnittliche Markt-Beta von 1 annähert. Das Adjusted-Beta wird
gebildet, indem zwei Drittel des Raw-Beta und ein Drittel des Markt-Beta
zusammengezählt werden. Durch diese Vorgehensweise wird ein über dem
durchschnittlichen Markt-Beta liegendes Beta nach unten korrigiert,
ein unter
dem Markt-Beta liegendes nach oben." ... "Der Senat hält eine empirische
Schätzung des Risikozuschlags für vorzugswürdig, die im Rahmen einer
Gesamtwürdigung aller massgeblichen Gesichtspunkte der konkreten Situation
des zu bewertenden Unternehmens Rechnung trägt. Dabei können auch - bei
der gebotenen. kritischen Überprüfung - die unter Anwendung des CAPM
gewonnenen Daten als eines der Elemente für die Schätzung des
Risikozuschlags herangezogen werden."
Weiterhin führt das OLG München (OLG München - 31 Wx 85/06 - Beschluss vom
2. April 2008) aus:
"Der Senat hält es für die Ermittlung einer brauchbaren Schätzgrundlage zur
Bestimmung einer angemessenen Barabfindung für sachgerecht, dass

-19-
Abweichungen von einem Wert von 2 % einer besonderen Begründung
bedürfen (vgl. Senatsbeschluss vom 19.10.2006, AG 2007, 28
7/290 im
Anschluss an BayObLG AG 2006, 41/44). Das bedeutet jedoch nicht, dass
dieser Wert ohne nähere Prüfung stets zugrunde zu legen ist."
Nach der Anhörung des Sachverständigen kommt die Kammer zu Ergebnis, dass der
Risikozuschlag vorliegend insgesamt mit 3,00% anzusetzen ist. Dabei wurde
berücksichtigt, dass bei der 'Bemessung des Risikozuschlags der nach dem Verkauf
der Heinmann-Gruppe bei der Aditron AG verbliebenen Produktbereiche Automotive
und Electronics durchaus ein gesteigertes Risiko vorliegt. Gerade die
Produktbereiche Automotive und Electronics sind in einem gewissen Umfang volatil.
Anderseits sind sie auch insgesamt lediglich einem eher durchschnittlichen Risiko
ausgesetzt, wie die sowohl von dem Sachverständigen als auch durch den
Vertragsprüfer dargestellten Beta-Faktoren zeigen. Dies sind entweder bei 1,00 oder
geringfügig geringer angesiedelt. Dies rechtfertigt es, den Risikozuschlag nicht im
untersten Bereich festzulegen. Vielmehr erscheint es angemessen, den
Risikozuschlag durchgängig über alle Phasen mit 3% vor Steuern anzunehmen. Dies
entspricht auch einem durchschnittlich in Verfahren dieser Art angenommen
Risikozuschlag (vgl. OLG München - 31 Wx 85106 - Beschluss vom 2. April 2008;
OLG Düsseldorf - 1-26 W 5/06 - Beschluss vom 31. März 2006, wo für einen
Unternehmen mit leicht erhöhtem unternehmensspezifischen Risiko ein
Risikozuschlag von 3,5% angenommen wurde, wenn bei einem durchschnittlichen
Marktrisiko ein Wert von 3% angesetzt wird).
f)
Nach Anhörung des Sachverständigen hält die Kammer einen Wachstumsabschlag
von 1,2% für angemessen.
Die Notwendigkeit, für die Phase der ewigen Rente einen Wachstumsabschlag
anzusetzen, ist in der Literatur und der Rechtsprechung unstreitig. Jedoch werden
die Grundlagen bzw. die Kriterien für die Bestimmung des Wachstumsabschlags sehr
-19-
Abweichungen von einem Wert von 2 % einer besonderen Begründung
bedürfen (vgl. Senatsbeschluss vom 19.10.2006, AG 2007, 287/290 im
Anschluss an BayObLG AG 2006, 4
1/44). Das bedeutet jedoch nicht, dass
dieser Wert ohne nähere Prüfung stets zugrunde zu legen ist."
Nach der Anhörung des Sachverständigen kommt die Kammer zu Ergebnis, dass der
Risikozuschlag vorliegend insgesamt mit 3,00% anzusetzen ist. Dabei wurde
berücksichtigt, dass bei der Bemessung des Risikozuschlags der nach dem Verkauf
der Heinmann-Gruppe bei der Aditron AG verbliebenen Produktbereiche Automotive
und Electronics durchaus ein gesteigertes Risiko vorliegt. Gerade die
Produktbereiche Automotive und Electronics sind in einem gewissen Umfang volatil.
Anderseits sind sie auch insgesamt lediglich einem eher durchschnittlichen Risiko
ausgesetzt, wie die sowohl von dem Sachverständigen als auch durch den
Vertragsprüfer dargestellten Beta-Faktoren zeigen. Dies sind entweder bei 1,00 oder
geringfügig geringer angesiedelt. Dies rechtfertigt es, den Risikozuschlag nicht im
untersten Bereich festzulegen. Vielmehr erscheint es angemessen, den
Risikozuschlag durchgängig über alle Phasen mit 3% vor Steuern anzunehmen. Dies
entspricht auch einem durchschnittlich in Verfahren dieser Art angenommen
Risikozuschlag (vgl. OLG München - 31 Wx 85/06 - Beschluss vom 2. April 2008;
OLG Düsseldorf - 1-26 W 5/06 - Beschluss vom 31. März 2006, wo für einen
Unternehmen mit leicht erhöhtem unternehmensspezifischen Risiko ein
Risikozuschlag von 3,5% angenommen wurde, wenn bei einem durchschnittlichen
Marktrisiko ein Wert von 3% angesetzt wird).
f)
Nach Anhörung des Sachverständigen hält die Kammer einen Wachstumsabschlag
von 1,2% für angemessen.
Die Notwendigkeit, für die Phase der ewigen Rente einen Wachstumsabschlag
anzusetzen, ist in der Literatur und der Rechtsprechung unstreitig. Jedoch werden
die Grundlagen bzw. die Kriterien für die Bestimmung des Wachstumsabschlags sehr

-20-
unterschiedlich gesehen (vgl. dazu Dörschell a.a.O. Seite 320 ff). Je nach
Ansatzpunkt bzw. dem mit dem Wachstumsabschlag zu berücksichtigenden
wirtschaftlichen Komponente werden Faktoren zwischen 0,5% und 2% angesetzt.
Überwiegend wird im Wesentlichen auf den Inflationsausgleich abgestellt (vgl. dazu
OLG Düsseldorf - 1-26 W 06/06 AktE - Beschluss vom 23. Januar 2008; noch mit
Einschränkungen: OLG Düsseldorf - 1-26 W 5/06 AktE - Beschluss vom 31. März
2006; vgl. auch OLG Düsseldorf -.1-26 W 2/10 AktE - Beschluss vom 29. Februar
2012).
Nach den Ausführungen des Sachverständigen belaufen sich die
Wachstumsabschläge beherrschter Unternehmen auf 1,22% im arithmetischen
Mittel. Bei der Aditron AG sind nach der Ansicht des Sachverständigen für die
Zukunft zwei gegenläufige Effekte der Unternehmensentwicklung zu beachten, die
mutmasslich einen hohen Wachstumsabschlag (sehr gute Wachstumsperspektiven
für die verbliebenen Geschäftsbereiche) aber auch einen reduzierten
Wachstumsabschlag (Preisdruck bei den Autozulieferern) rechtfertigen. Da letztlich
nicht festgestellt werden kann, welche Komponente den deutlicheren Ausschlag gibt,
hält es die Kammer für sachgerecht ein durchschnittliches Wachstum anzunehmen.
Dies wird auch vom Sachverständigen in der mündlichen Verhandlung bestätigt. Er
hält insoweit auch einen leicht über 1% hinausgehenden Wachstumsabschlag für
sachgerecht. Daher ist es angemessen, auf das. arithmetische Mittel beherrschter
Unternehmen abzustellen und den Wachstumsabschlag auf 1,2% festzusetzen.
Dies führt zu folgender Berechnung:
-20-
unterschiedlich gesehen (vgl. dazu Dörschell a.a.O. Seite 320 ff). Je nach
Ansatzpunkt bzw. dem mit dem Wachstumsabschlag zu berücksichtigenden
wirtschaftlichen Komponente werden Faktoren zwischen 0,5% und 2% angesetzt.
Überwiegend wird im Wesentlichen auf den Inflationsausgleich abgestellt (vgl. dazu
OLG Düsseldorf - 1-26 W 06/06 AktE - Beschluss vom 23. Januar 2008; noch mit
Einschränkungen: OLG Düsseldorf - 1-26 W 5/06 AktE - Beschluss vom 31. März
2006; vgl. auch OLG Düsseldorf -.1-26 W 2/10 AktE - Beschluss vom 29. Februar
2012).
Nach den Ausführungen des Sachverständigen belaufen sich die
Wachstumsabschläge beherrschter Unternehmen auf 1,22% im arithmetischen
Mittel. Bei der Aditron AG sind nach der Ansicht des Sachverständigen für die
Zukunft zwei gegenläufige Effekte der Unternehmensentwicklung zu beachten, die
mutmasslich einen hohen Wachstumsabschlag (sehr gute Wachstumsperspektiven
für die verbliebenen Geschäftsbereiche) aber auch einen reduzierten
Wachstumsabschlag (Preisdruck bei den Autozulieferern) rechtfertigen. Da letztlich
nicht festgestellt werden kann, welche Komponente den deutlicheren Ausschlag gibt,
hält es die Kammer für sachgerecht ein durchschnittliches Wachstum anzunehmen.
Dies wird auch vom Sachverständigen in der mündlichen Verhandlung bestätigt. Er
hält insoweit auch einen leicht über 1% hinausgehenden Wachstumsabschlag für
sachgerecht. Daher ist es angemessen, auf das. arithmetische Mittel beherrschter
Unternehmen abzustellen und den Wachstumsabschlag auf 1,2% festzusetzen.
Dies führt zu folgender Berechnung:

-21-
2003 2004 2005 nachhaltig
Basiszinssatz
5,180% 5,180% 5,180% 5,180%
Risikozuschlag
3,000% 3,000% 3,000% 3,000%
8,180% 8,180% 8,180% 8,180%
Typisierte persönliche Ertragsteuer
-35,000% -2,863% -2,863% -2,863% -2,863%
5,317% 5,317% 5,317% 5,317%
Wachstumsfaktor -1,200%
Zinssatz nach St. 5,317% 5,317% 5,317% 4,117%
-21--
2003 2004 2005 nachhaltig
Basiszinssatz
5,180% 5,180% 5,180% 5,180%
Risikozuschlag
3,000% 3,000% 3,000% 3,000%
8,180% 8,180% 8,180% 8,180%
Typisierte persönliche Ertragsteuer
-35,000% -2,863% -2,863% -2,863% -2,863%
5,317% 5,317% 5,317% 5,317%
Wachstumsfaktor -1,200%
Zinssatz nach St. 5,317% 5,317% 5,317% 4,117%

-22-
per 15.05.2003
Ertragswert in Mio. Euro
Sonderwerte
nicht betriebsnotwendiges Vermögen in Mio. Euro
364
217
Unternehmenswert in Mio Euro
582
Anzahl der Aktien 15.960.000
Wert je Aktie in Euro 36,44
3.
Zinsen sind nicht zuzusprechen (vgl. dazu OLG Düsseldorf - 1-26 W 6/07 (AktE) -
Beschluss vom 25.11.2009).
4.
Die Kostenentscheidung ergibt sich aus § 18 a Abs. FGG in der bis zum 31. August
-22-
per 15.05.2003
Ertragswert in Mb. Euro
Sonderwerte
nicht betriebsnotwendiges Vermögen in Mio. Euro
364
217
Unternehmenswert in Mio Euro
582
Anzahl der Aktien
15.960.000
Wert je Aktie in Euro 36,44
3.
Zinsen sind nicht zuzusprechen (vgl. dazu OLG Düsseldorf - 1-26 W 6/07 (AktE) -
Beschluss vom 25.11.2009).
Die Kostenentscheidung ergibt sich aus § 18 a Abs. FGG in der bis zum 31. August