Celanese AG: Spruchverfahren abgeschlossen

In dem Spruchverfahren betreffend den Unternehmensvertrag zwischen der Celanese AG und der Celanese Europe Holding GmbH & Co. KG vom 22. Juni 2004 hat das Oberlandesgericht Frankfurt eine rechtskräftige Entscheidung erlassen. Das Gericht hat den Abfindungsbetrag auf 48,77 Euro je Aktie und den Ausgleich auf netto 3,54 Euro festgesetzt.

Aus der Bekanntmachung nach § 14 SpruchG vom 05.09.2016:

In dem Spruchverfahren betreffend die Angemessenheit der Abfindung des Ausgleichs für den mit der Antragsgegnerin und der Celanese AG am 22.6.2004 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, hat der 21. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main durch den Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht Dr. Niedenführ, den Richter am Oberlandesgericht Dr. Rölike und die Richterin am Oberlandesgericht Beuth nach mündlicher Verhandlung vom 8. Juli 2016 am 20.07.2016 beschlossen:

"Die sofortige Beschwerde des gemeinsamen Vertreters wird verworfen.

Unter Zurückweisung der Beschwerde der Antragstellerin zu 27) sowie der Anschlussbeschwerden der Antragsteller zu 1) – 7), 13) – 16) und 29) wird auf die Beschwerde der Antragsgegnerin der Beschluss des Landgerichts Frankfurt am Main abgeändert und zur Klarstellung insgesamt wie folgt neu gefasst.

Der angemessene Abfindungsbetrag gemäß § 305 AktG für den von der Celanese AG mit der Antragsgegnerin am 22. Juni 2004 geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wird auf 48,77 € je Aktie der Celanese AG festgesetzt.

Der angemessene Ausgleich gemäß § 304 AktG wird auf netto 3,54 € (zzgl. Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag) festgesetzt.

(...)"


Zielgesellschaft:

Celanese AG (ISIN: DE0005753008 / WKN: 575300)